Du studierst in Wien, bist aber kein ganzes Jahr in der Stadt? Mit folgenden Tickets können beliebig viele Fahrten mit U-Bahn, Bim und Bus innerhalb der Kernzone Wien unternommen werden. Ausgenommen sind spezielle Schnellbuslinien (z.B. Flughafenbusse). In der Kernzone Wien stehen auch die ÖBB (z.B. Schnellbahn) und die Wiener Lokalbahnen (bis Vösendorf-Siebenhirten) zur Verfügung. 

  

1. 31 Tage (Digital) WIEN
 
Gültigkeit: 31 Tage Digital WIEN gilt ab dem gewählten Datum 31 Tage lang (bis 00:59 Uhr des Folgetages). Das digitale Ticket wird auf eine bestimmte Person ausgestellt und ist daher nicht übertragbar. Das Papier-Ticket muss vor der ersten Fahrt entwertet werden und ist auch nur mit aufgedrucktem Entwerter-Stempel gültig. Das Papier-Ticket ist übertragbar, kann also von mehreren Personen (nicht zur selben Zeit) verwendet werden. 
Ausführlichere Informationen und Preise findest du in unserem WienMobil Ticketshop oder in der WienMobil App. 

 
Vorteile: Das Ticket hat keine Bindung und endet automatisch nach 31 Kalendertagen. 
 
 

2. Jahreskarte (Digital) WIEN Jugend
 
Gültigkeit: Der Gültigkeitsbeginn muss spätestens 1 Tag vor Vollendung des 26. Lebensjahres liegen. Das Ticket ist ab dem Monatsersten 1 Jahr lang gültig und ist nicht übertragbar. 
Ausführlichere Informationen und Preise findest du in unserem WienMobil Ticketshop oder in der WienMobil App. 
 
         Hier kann die WienMobil App herunterladen werden: 
         WienMobil App für iOS  
         WienMobil App für Android 
 
Vorteile: Die Jahreskarte (Digital) WIEN Jugend ist solange gültig, bis sie aktiv gekündigt wird. Dadurch muss nicht daran gedacht werden, jedes Monat einen neuen Fahrschein zu kaufen und du kannst unsere Öffis während deines Aufenthaltes ganz entspannt nutzen. Wenn du die Jahreskarte Digital WIEN Jugend kaufst, hast du diese nicht nur immer am Handy griffbereit und jederzeit dabei, sondern es vereinfacht sich auch der Kündigungsprozess, wenn die Studienzeit in Wien vorbei ist. 
 
Kündigung:

 

Unsere Empfehlung: Bis zu drei Monate Aufenthalt das 31 Tage WIEN-Ticket, ab vier Monaten die Jahreskarte Digital WIEN Jugend.

 

Wenn du für drei Monate oder kürzer in Wien bist, ist das 31 Tage WIEN-Ticket die beste Wahl. Es kostet EUR 65,20 pro Monat, daher zahlst du bei einer Nutzung von drei Monaten maximale EUR 195,60. Du bleibst damit flexibel und gehst keine langfristige Bindung ein.

 

Bleibst du jedoch vier Monate oder länger in Wien, lohnt sich die Jahreskarte Digital WIEN Jugend. Sie kostet bei monatlicher Abbuchung EUR 25,75 pro Monat. Zwar gilt eine Mindestvertragslaufzeit von sieben Monaten und bei einer Kündigung vor Ablauf der regulären zwölfmonatigen Vertragslaufzeit fällt ein Tarifersatz an, dennoch betragen die Gesamtkosten in diesem Fall lediglich EUR 206. Dadurch ist die Jahreskarte bereits ab dem vierten Monat günstiger als mehrere 31-Tage-Tickets.

 

Das hängt davon ab, welche Linie gemeint ist. Wien verfügt weltweit über eines der dichtesten Öffi-Netze mit den kürzesten Intervallen. 96 % der Wiener Einwohner*innen wohnen im Einzugsgebiet des Öffentlichen Verkehrs mit maximal 300m Entfernung zur nächsten Bus- oder Straßenbahn-Haltestelle bzw. mit maximal 500m zu einer U-Bahn/Straßenbahn-Station. In weniger dicht besiedelten Gebieten können unsere Linien aus wirtschaftlichen Gründen nicht so häufig verkehren, da unter anderem mehr Fahrzeuge und Personal dafür erforderlich sind. 

 

Wir reagieren gemeinsam mit der Stadt Wien laufend auf städtebauliche Entwicklungen. Zusätzlich werden unsere Linien laufend durch Fahrgastzählungen und Beobachtungen vor Ort evaluiert. Bei Bedarf passen wir die Intervalle und die Betriebszeiten an. Bei Abweichungen vom Fahrplan können kurzfristig unregelmäßige Abfahrten und längere Wartezeiten entstehen.

 

Ticketautomaten befinden sich in allen U-Bahn Stationen und in jeder Straßenbahn.

 

Informationen zu unser aktuelles Angebot finden Sie in auf unserer Website oder in unserem WienMobil Ticketshop.

 

Mobile Ticketautomaten befinden sich in jeder Straßenbahn.

 

Wer den Fahrschein zum geringfügig höheren Preis in der Straßenbahn kauft, muss das unmittelbar nach dem Einsteigen beim Ticketautomaten erledigen. Je nach Automatentyp, müssen Sie das Ticket gegebenenfalls noch entwerten. Achten Sie hier auf den Aufdruck "Bitte entwerten".

 

An den mobilen Ticketautomaten in den Straßenbahnen kannst du folgende Tickets mit einem Aufpreis von EUR 0,20 kaufen:

  • 1 Fahrt Wien
  • 1 Fahrt Wien ermäßigt
  • 24 Stunden Wien (nur in barrierefreien Straßenbahnen)

 

Wer den Fahrschein zum geringfügig höheren Preis in der Straßenbahn kauft, muss das unmittelbar nach dem Einsteigen beim Ticketautomaten erledigen. Je nach Automatentyp, müssen Sie das Ticket gegebenenfalls noch entwerten. Achten Sie hier auf den Aufdruck "Bitte entwerten".

 

An Ticketautomaten in U-Bahn-Stationen können alle nachstehenden Zahlungsmittel für den Ticketkauf genutzt werden. An Ticketautomaten in barrierefreien Straßenbahnen stehen keine Banknoten zur Verfügung und an Ticketautomaten in unseren E2 Straßenbahnen werden nur Münzen angenommen.

Bargeld (je nach Verfügbarkeit kann die Münz- und Banknotenannahme variieren)

  • Münzen: 10 Cent, 20 Cent, 50 Cent, 1 Euro, 2 Euro
  • Banknoten: 5 Euro, 10 Euro, 20 Euro, 50 Euro, 100Euro

Kredit- und Debitkarten:

  • American Express
  • Diners Club
  • Discover
  • JCB
  • Maestro
  • Mastercard
  • Union Pay
  • VISA
  • VPAY

 

Das erhaltene Ticket ist der Beleg.

 

Es kann unterschiedliche Gründe geben, weshalb die reguläre Linienführung geändert wird: 

 

  • Bei betrieblichen Störungen, bei denen die Fahrzeuge tatsächlich nicht mehr weiterfahren können, gibt es auf jeder Linie Kurzführungsmöglichkeiten. Dadurch wird einerseits der Betrieb auf einem Teil der Linie aufrechterhalten und andererseits der Fahrplan und die geplanten Intervalle wiederhergestellt. So kann auch unser Fahrpersonal ihre Dienst- und Pausenzeiten einhalten.
  • Die eingesetzten Fahrzeuge auf Schiene und Straße müssen von der Remise (Bahnhof) bzw. Garage zuerst zur End- oder Anfanghaltestelle fahren. Nach ihrem Einsatz müssen die Fahrzeuge auch wieder zurück zum Betriebshof fahren. Auf diesen Fahrten macht es Sinn, unsere Fahrgäste ein Stück mitzunehmen. Diese Einziehfahrten werden meist zwischen den geplanten Intervallen durchgeführt.

 

Grundsätzlich werden Baustellen so geplant, dass es möglichst zu keinen oder geringen Auswirkungen auf die gewohnten Wege unserer Fahrgäste kommt. Deshalb werden zum Beispiel viele Gleisbaustellen in der Nacht abgewickelt und größere Bauvorhaben in der Ferienzeit durchgeführt. Je nach Gegebenheit muss jedoch der Normalbetrieb eingeschränkt werden, da Straßen- oder Gleisabschnitte nicht mehr befahrbar sind. Im Busbetrieb führt dies aufgrund der höheren Flexibilität meist zu kleinen Umleitungen. Im Straßenbahn- und U-Bahnbetrieb müssen je nach räumlichen Gegebenheiten und vorhandenen Gleisverbindungen gegebenenfalls ganze Linienabschnitte eingestellt und Ersatzmaßnahmen geplant werden.

 

Während der Baumaßnahmen werden eigene Baustellenfahrpläne erstellt. In diesen Fahrplänen ist die geänderte Linienführung mit Fahrzeiten, die angepassten Intervalle sowie die Betriebszeiten hinterlegt. So wird ein stabiler und planmäßiger Betrieb auch bei geänderten Rahmenbedingungen möglich. 

 

Es gibt zahlreiche Gründe, warum die Fahrzeuge voller sind. In der Frühspitze sind alle verfügbaren Fahrzeuge im Einsatz. Der gleichzeitige Schulbeginn der Wiener Schulen führt zu einem sehr starken Fahrgastaufkommen in einem sehr kurzen Zeitraum. Die Öffis können auch sehr leicht durch Verspätungen voller als geplant sein. Kommt es auf einer Linie zu einer Verspätung, dann muss ein Fahrzeug mehr Fahrgäste als geplant aufnehmen.

 

Unsere Linien werden laufend durch Fahrgastzählungen und Beobachtungen vor Ort evaluiert. Bei Bedarf passen wir die Intervalle an, um mehr Fahrzeuge auf einer Linie im Einsatz zu haben. Dabei muss aber berücksichtigt werden, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Personal und Fahrzeugen gibt, die möglichst gleichmäßig und nach Bedarf über die komplette Stadt und das Liniennetz verteilt werden müssen.

 

Ein Beispiel: An stark frequentierten Knotenpunkten können bei nur 30 Sekunden Verspätung bereits 80 zusätzliche Fahrgäste an der Haltestelle warten. Verspätungen können sehr schnell auftreten, wenn zum Beispiel eine Tür für weitere Fahrgäste aufgehalten wird und das Fahrzeug dadurch die vorgesehene Grünphase an der Ampel verpasst. An der nächsten Haltestelle warten dann mehr Personen wodurch sich der Fahrgastwechsel verzögert. 

 

Wie kann die Verspätung wieder aufgeholt werden? Genau für solche Fälle sind wir vorbereitet und sehen an den Endhaltestellen eine sogenannte „Ausgleichszeit“ vor, damit bei Verspätungen wieder pünktlich losgefahren werden kann. Manche Linien haben im Linienverlauf eine planmäßige Stehzeit, um Verspätungen auszugleichen und die Regelmäßigkeit wieder herzustellen.

 

Grundsätzlich gibt es jeweils einen eigenen Fahrplan für Schul-, Ferien-, Sams- sowie Sonn- und Feiertage.

 

Ein Fahrplan wird dauerhaft angepasst, wenn sich Route, Fahrtdauer zwischen den Haltestellen, Betriebszeiten, Fahrzeuggröße oder Nachfrage ändern. Ein weiterer Anlass ist die Abstimmung mit anderen Linien.

 

Der Fahrplan kann auch übergangsweise geändert werden. Zum Beispiel bei Veranstaltungen (Konzerte, Fußballspiele, Bäderverkehr etc.) oder etwa im Zuge von Modernisierungsmaßnahmen werden an gewissen Linien Sonderfahrpläne eingesetzt. An diesen Tagen ist der reguläre Fahrplan außer Kraft.

 

Der europaweite Fahrplanwechsel der Eisenbahn im Dezember berührt die Wiener Linien kaum. Wir passen unsere Linien zu diesem Zeitpunkt nur an, wenn Anschlüsse zur S-Bahn betroffen sind.

 

Grundsätzlich stellt der Fahrplan die geplanten Haltepunkte zum Ein- und Aussteigen zu festgelegten Zeiten dar. 

 

Es kann verschiedene Ursachen haben, dass dieser nicht eingehalten wird: 

Manchmal sind es technische Gebrechen, manchmal sind es Verzögerungen. Gerade im Oberflächenverkehr gibt es vielfältige Störeinflüsse aufgrund anderer Verkehrsteilnehmer*innen. Dazu gehören zum Beispiel Vorfälle wie Unfälle oder Falschparker*innen, die den Fahrplan durcheinanderbringen aber auch kürzere Verzögerungen etwa durch Einsatzfahrzeuge oder Müllsammelfahrzeuge führen zu Fahrplanabweichungen.

 

Um die Auslastung einer Linie festzustellen, werden unsere Fahrgastzahlen laufend evaluiert. Alle neuen Fahrzeuge verfügen oberhalb jeder Tür über elektronische Zählgeräte. Zusätzlich werden händische Fahrgastzählungen durchgeführt. Bei der Intervallplanung spielen auch Anschlussverbindungen eine große Rolle.

 

Ein Beispiel: Trifft eine Straßenbahnlinie auf eine U-Bahn-Linie, die alle 5 Minuten fährt, ist es sinnvoll, dass die Straßenbahn alle 10 Minuten verkehrt, um gute Umsteigemöglichkeiten zu gewähren.

 

Außerdem sind die Mindestintervalle der Öffis zwischen der Stadt Wien und den Wiener Linien in einem Vertrag für jedes Verkehrsmittel zu jeder Tageszeit festgelegt. Damit wird auch zu Zeiten geringer Nachfrage oder in weniger dicht besiedelten Gebieten eine Öffi-Grundversorgung gewährleistet. Die Wiener Linien sind dem wirtschaftlichen Einsatz von Betriebsmitteln und Personal verpflichtet, weshalb die Mindestintervalle laut Vertrag erst verdichtet werden können, wenn definierte Auslastungswerte regelmäßig überschritten werden.

 

Ein Beispiel: Die U-Bahn Linien fahren in der Frühspitze auf Grund der hohen Fahrgastnachfrage alle 2,5 bis 3,75 Minuten. Dabei beziehen sich diese Werte auf die gesamte Auslastung innerhalb eines 30-Minuten-Zeitraumes und nicht auf einen einzelnen Kurs. Ein Fahrzeug könnte ansonsten zum Beispiel durch den Schulschluss eines Gymnasiums sehr leicht über die festgelegte Schwelle fallen.

 

Die Navigation ist jetzt deutlich intuitiver gestaltet, sodass Sie schneller und einfacher zum gewünschten Ticket gelangen. Tarifinformationen sind transparent aufbereitet: Bei jedem Ticket gibt es einen „Mehr erfahren“-Button, über den Sie detaillierte Informationen zu den gewählten Tarifen erhalten. Außerdem werden während des gesamten Kaufprozesses kontextuelle Hinweise angezeigt, die Schritt für Schritt begleiten. Neu ist auch der Warenkorb, indem bis zu drei unterschiedliche Ticketarten und insgesamt sieben Tickets kombinieren werden können. Dadurch können mehrere Tickets in einem einzigen Kaufvorgang erworben werden. Insgesamt wurde der Ticketkauf so einfacher, übersichtlicher und komfortabler gestaltet.

 

Um einen Fahrplan erstellen zu können, werden folgende Informationen benötigt: Linienroute, Fahrtdauer zwischen allen Haltestellen, Ausgleichszeiten an den Endhaltestellen und Fahrzeuggröße. Abhängig von der Nachfrage je nach Tageszeit und Wochentag sowie den wichtigsten Anschlüssen werden die Intervalle, die Betriebszeiten sowie die sekundengenauen Abfahrtszeiten festgelegt.

 

Jede Linie hat nur eine Haltestelle, wo optimale Umsteigmöglichkeiten berücksichtigt werden können. Dies ist im Regelfall dort, wo die meisten Fahrgäste umsteigen. Der Fahrplan an den anderen Haltestellen im restlichen Streckenverlauf ergibt sich somit zwangsläufig.

Grundsätzlich fahren wir untertags in einem sehr dichten Intervall, wodurch die Umsteigezeit meist nur wenige Minuten dauert. Auf Linien mit längeren Intervallen bzw. im Abend- und Nachtverkehr werden die Anschlüsse nach Priorität aufeinander abgestimmt.

 

Es ist nicht möglich, alle denkbaren Verbindungen in Form direkter Linien anzubieten. Oftmals stellen Direktverbindungen einen ineffizienten Parallelverkehr zu anderen Linien dar. Der Öffentliche Verkehr ist als Massentransportsystem für die gesamte Bevölkerung zu betrachten, weshalb keine individuellen Wünsche berücksichtigt werden können.

 

Die neue Benutzeroberfläche wurde in enger Zusammenarbeit mit UX-Expert*innen entwickelt, mit dem Ziel, ein möglichst benutzerfreundliches und barrierefreies System zu schaffen. Die Bedürfnisse der Fahrgäste, wie z.B der schnelle Ticketkauf oder einfach auffindbare Tarifinformationen, wurden gezielt berücksichtigt und gemeinsam mit Kund*innen wurde konkreter Verbesserungsbedarf identifiziert als auch umgesetzt. So entstand eine Oberfläche, die nicht nur funktional und intuitiv ist, sondern auch unseren vielfältigen Fahrgästen gerecht wird.

 

Alle Fahrpläne sind auf unserer Website bzw. als Aushang in allen Haltestellen verfügbar.

In der WienMobil App sind unter dem Menüpunkt „Linien“ für alle Haltestellen die nächstfolgenden Abfahrtszeiten einsehbar.