
Mehr Tempo für Bus und Bim: Beschleunigungsoffensive für Wiens Öffis
Öffis sollen noch attraktiver werden
Denn obwohl die Wiener Linien schon viel unternommen haben, damit Bus und Bim zügig durch die Stadt kommen, werden Öffis immer wieder ausgebremst:
- Durchschnittlich vier Mal pro Tag blockieren "Falschparker" - also schlampig geparkte Autos - unsere Busse und Straßenbahnen. Die Öffis können erst passieren, nachdem das Fahrzeug entfernt wurde. Die Folge sind Verspätungen, gestörte Intervalle und viele verärgerte Öffi-Fahrgäste.
- Fahrzeuge, die unmittelbar vor einer Straßenbahn abbiegen oder die Fahrbahn queren, zwingen die Bim zum Bremsen und führen damit zu Verspätungen.
- Im Straßenverkehr müssen Busse, die aus einer Haltestelle kommen, oft warten, bis sie sich in den Fließverkehr einordnen müssen, oder stehen überhaupt im Stau.



Mehr Tempo für Bus und Bim
Wien gilt mit seinem engmaschigen Netz, dichten Intervallen und hoher Zuverlässigkeit international als Vorbild im öffentlichen Verkehr. Delegationen aus aller Welt blicken auf das Wiener Modell. Mit der Beschleunigungsoffensive wird nun der nächste Qualitäts- und Effizienzschritt gesetzt. Künftig sollen Busse und Straßenbahnen nach Möglichkeit nur mehr an der Haltestelle halten und ansonsten auf der Strecke zügig fahren können. Unter dem Motto "Mehr Tempo für Bus und Bim" arbeiten Expert*innen und Dienststellen der Stadt Wien und der Wiener Linien gemeinsam an einer großangelegten Beschleunigungsoffensive. Damit wird die "Netz erst recht!"-Initiative ausgeweitet, denn ein stabiles, verlässliches Betriebsnetz besteht sowohl aus moderner Infrastruktur als auch einem verlässlichen Angebot.
Öffi-Beschleunigung: Vorrang für viele statt Stau für alle
Wir analysieren 29 Straßenbahnlinien und 135 Autobuslinien, um Möglichkeiten zur Beschleunigung zu finden. Dort setzen wir ganz gezielt Maßnahmen, damit Öffi-Fahrgäste schneller vorankommen. Geplant sind unter anderem weitere Ampelbevorrangungen und grüne Wellen für Bus und Bim, die Beseitigung neuralgischer Öffi-Blockierer-Hotspots, die Anpassung von Abbiegerelationen des motorisierten Individualverkehrs sowie die Schaffung von zusätzlichen eigenständigen Bus- und Straßenbahnspuren.
Aus Falschparker-Hotspots wird lebenswerter Grünraum für alle
Wie es aussieht, wenn Falschparker-Hotspots beseitigt werden, zeigt unsere Bildergalerie am Beispiel der Kreuzgasse im 18. Bezirk: Wo früher Autos stauten und die Bim blockierten, blühen jetzt Blumen und spenden Bäume Schatten. Die Beseitigung von Falschparker-Hotspots freut also nicht nur die Öffi-Fahrgäste, sondern hat auch für die Anrainer*innen viele Vorteile. Das zeigt sich auch in der Camillo-Sitte-Gasse im 15. Bezirk: Wo früher Autos (falsch) geparkt waren oder im Stau standen, finden sich jetzt begrünte Flächen. Die Straße aus Beton und Asphalt wurde entsiegelt und mit Hochsträuchern begrünt. Breitere Gehsteige, ein Trinkbrunnen und vier Sitzbänke sorgen für angenehme Aufenthaltsqualität. So wird aus Asphalt und Stau lebenswerter Grünraum.
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Kreuzgasse, 18. Bezirk: Falschparker-Hotspot beseitigt© Christian Fürthner/MA28Grünraum statt Falschparker-Blockade -
Kreuzgasse, 18. Bezirk: Falschparker-Hotspot beseitigt© Christian Fürthner/MA28Freie Fahrt für die Bim statt Falschparker-Blockade -
Kreuzgasse, 18. Bezirk: Falschparker-Hotspot beseitigt© Christian Fürthner/MA28Freie Fahrt für die Bim! -
Kreuzgasse, 18. Bezirk: Falschparker-Hotspot beseitigt© Christian Fürthner/MA28Blumenwiese und schnelle Öffis statt Falschparker-Blockade
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