
Sicherheit in den Öffis
Eine Person ist aufs Gleis gefallen. Was soll ich tun?
- Laufen Sie zum grünen SOS Zeichen am Bahnsteig. Dort finden Sie Zugnotstopp und Notruftaste.
- Ziehen Sie den Zugnotstopp. Alle Züge im Nahbereich der Station werden zwangsgebremst.
- Drücken Sie die Notruftaste und sagen Sie der Leitstelle, was geschehen ist. Die Leitstelle schickt die Einsatzkräfte.
- Gehen Sie nicht auf die Gleise! Bleiben Sie in der Nähe der Person, die Hilfe braucht. Nicht allein zu sein, beruhigt.
Ich bin selbst ins Gleis gestürzt. Was kann ich tun?
Bringen Sie sich sofort in der Nische unter dem Bahnsteig in Sicherheit. Dort sind Sie geschützt, bis Hilfe kommt (in U1, U2, U3, U4).

Mir ist ein Gegenstand aufs Gleis gefallen. Was soll ich tun?
Gehen Sie nicht auf die Gleise! Verständigen Sie unsere Mitarbeiter*innen in der Station oder geben Sie über die Notruftaste Bescheid. Wir sorgen dafür, dass der Gegenstand sicher geborgen wird.
Am Bahnsteig: Notruftaste drücken, Zugnotstopp ziehen

Wenn Sie die Notruftaste drücken, bekommen Sie eine Sprechverbindung mit der Leitstelle. Sagen Sie unseren Mitarbeiter*innen, was geschehen ist. Unsere Mitarbeiter*innen rufen die Einsatzkräfte und leiten alle nötigen Maßnahmen ein.
Gleichzeitig wird das Kamerabild auf den Monitor der Leitstelle übertragen und die Aufnahme für maximal 120 Stunden gespeichert. Das Videomaterial kann dann zum Beispiel zur Aufklärung einer Straftat von der Polizei angefordert werden. Wenn dies nicht innerhalb von 120 Stunden geschieht, muss die Aufzeichnung gelöscht werden. Daher ist es wichtig, dass Sie sofort den Notruf benutzen und Hilfe holen.
Wenn Sie den Zugnotstopp ziehen, kann kein Zug mehr einfahren oder abfahren. Ziehen Sie den Zugnotstopp, wenn eine Person aufs Gleis fällt.
Im Zug Hilfe holen: Notsprechstelle neben der Tür

In den U-Bahn-Zügen und in den ULF- und Flexity-Straßenbahnen finden Sie Notsprechstelle und Notbremse direkt neben der Tür. Wenn Sie die Notruftaste drücken, wird eine Sprechverbindung mit dem*der Fahrer*in des Zuges hergestellt. Dabei ertönt übrigens kein lautes Signal. Sie können also unauffällig Hilfe rufen.
Bei unseren Bussen finden Sie bei jeder Tür eine Notsignaltaste, mit der Sie Hilfe holen können.
Drücken Sie die Taste, wenn Sie sich bedroht fühlen oder eine beunruhigende Situation beobachten.
Unser Sicherheitsdienst ist für Sie da
Unsere Sicherheitsdienst- und Service-Mitarbeiter*innen kümmern sich ausschließlich um Sicherheit und Service für unsere Fahrgäste. Sie werden für ihre Aufgaben speziell ausgebildet und haben Schulungen zu Hausordnung, Kundenservice, Sicherheitseinrichtungen, Netzkunde sowie Deeskalation, Diversität und Erste Hilfe absolviert. Bitte wenden Sie sich an sie, wenn Sie sich unsicher fühlen oder Fragen haben.
Ziel unseres Security-Teams ist es, auf die Einhaltung der Hausordnung zu achten und in schwierigen Situationen deeskalierend einzugreifen. Klar ist: Die Polizei ist und bleibt die erste Adresse für Kriminalitätsbekämpfung und Sicherheit.
Videoüberwachung in Stationen und Fahrzeugen

Um die Sicherheit unserer Fahrgäste und Mitarbeiter*innen zu gewährleisten, setzen die Wiener Linien auch Videoüberwachung ein. Insgesamt sind im Öffi-Netz über 15.000 Kameras im Einsatz.
Alle Wiener U-Bahn-Stationen sind mit permanenter Videoüberwachung ausgerüstet. Die Kameras in den U-Bahn-Stationen zeichnen das Geschehen durchgehend auf. Nach 48 Stunden werden die Aufzeichnungen automatisch gelöscht. Auch alle Aufzüge der Wiener Linien sind mit Videoüberwachung und einer Notsprechstelle ausgestattet, damit Sie im Notfall rasch Hilfe holen können. Wenn Sie die Notruftaste drücken, wird eine Sprechverbindung mit der Leitstelle aufgebaut und das Kamerabild wird direkt in die Leitstelle übertragen; die Mitarbeiter*innen in der Leitstelle veranlassen dann alles Nötige.
Auch unsere Fahrzeuge sind mit Kameras ausgerüstet, die die Aufnahmen 48 Stunden lang speichern.
Auswertung von Videoaufnahmen
Videoüberwachung im öffentlichen Raum ist gesetzlich streng geregelt und unterliegt der Aufsicht der Datenschutzbehörde der Republik ÖsterreichÖffnet in einem neuen Tab. Es liegt daher nicht in unserem Ermessen zu entscheiden, ob Videomaterial veröffentlicht oder weitergegeben wird. Dies kann nur geschehen, wenn die Polizei das Material zur Klärung einer Straftat anfordert.
Um die Aufnahmen z.B. zur Aufklärung einer Straftat auszuwerten, müssen die Bilder von der Polizei angefordert werden. Ohne polizeiliche Anforderung sind die Wiener Linien nicht befugt, Aufzeichnungen auszuwerten. Deshalb ist es wichtig, dass Sie bei Gefahr die Notrufeinrichtungen benutzen und sofort Hilfe holen, damit die Polizei die Daten rechtzeitig bei den Wiener Linien anfordern kann.
Zivilcourage zeigen: Frauen beistehen
Die Kampagne "Halt! Zu mir!" der Stadt Wien ruft dazu auf, Zivilcourage zu zeigen, wenn Frauen beleidigt, belästigt oder angegriffen werden. Die Kampagne gibt konkrete Tipps, wie man/frau zivilcouragiert handeln kann, ohne sich selbst zu gefährden.
Zur Kampagne "Halt! Zu mir!" der Stadt WienÖffnet in einem neuen Tab
Defibrillatoren retten Leben
Defibrillatoren helfen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand dabei, bis zum Eintreffen der professionellen Rettungskräfte eine Wiederbelebung durchzuführen und somit möglicherweise ein Leben zu retten. Defis sind für Laien einfach zu bedienen und an vielen Orten im öffentlichen Raum frei zugänglich. Wie man einen Defi benutzt, wo man Defis findet und viele weiteren Informationen zum Thema finden Sie hier:
Zur Seite der Stadt Wien: Defibrillatoren retten LebenÖffnet in einem neuen Tab
Treffen Sie das Präventions-Team der Wiener Linien!
Die Mitarbeiter*innen unseres Präventionsteams besuchen Schulen und Seniorenresidenzen, um über Sicherheit in den Öffis zu informieren und Fragen zu beantworten. Außerdem finden Sie uns auf vielen Messen und anderen Veranstaltungen in ganz Wien.
Wiener Linien Kund*innendialog
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Sie haben Fragen zu Ihrem Ticket? Sie wurden ohne gültigen Fahrschein angetroffen und müssen eine Mehrgebühr leisten? Sie haben Fragen oder Probleme beim Online-Ticketkauf? Welches Anliegen auch immer Sie haben: Wir kümmern uns gerne darum!
Kontakt
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Kontakt und Hilfe: HelpCenter
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Kund*innentelefon: +43 1 7909 100

