
Neues Citybuskonzept: In neun Minuten vom Stephansplatz zum Augarten
Ab 7. September verbindet der 2A die Wiener Innenstadt direkt mit Karmelitermarkt und Augarten – auch die Linie 3A erhält eine neue Route. Moderne E-H2-Busse ermöglichen eine flexiblere Linienführung.
Mit dem 2A direkt von der Innenstadt zum Augarten
Einkaufen am Stephansplatz, danach auf einen Kaffee am Karmelitermarkt und einen gemütlichen Spaziergang im Augarten – ab 7. September liegen zwischen diesen drei beliebten Orten nur wenige Busminuten. Dank des neuen Citybuskonzepts, das die Wiener Linien gemeinsam mit den Bezirken erarbeitet haben, erhält die Linie 2A eine neue Route und fährt künftig vom Stephansplatz über Schwedenplatz und Karmelitermarkt bis zum Augarten und retour. Damit ist das grüne Naherholungsgebiet im zweiten Bezirk vom Stephansplatz innerhalb von nur neun Minuten erreichbar.
Linie 3A verbindet Seilerstätte und Oper
Das neue Citybuskonzept bringt noch weitere Verbesserungen für die Fahrgäste: Der 3A übernimmt teilweise Stationen der Linie 2A und bindet das Wohngrätzl rund um die Seilerstätte besser an. Ausgehend von seiner bisherigen Route fährt der 3A über den Schwarzenbergplatz bis zur neuen Endhaltestelle bei der Oper. Die Linie 1A wird weiterhin auf ihrer gewohnten Strecke unterwegs sein. Ab Frühjahr 2027 wird zudem der 57A bis zur Oper verlängert. Dort können die Fahrgäste zur Öffi-Knotenstation Oper/Karlsplatz wechseln.
Insgesamt wurden für das neue Citybuskonzept 17 Haltestellen neu errichtet oder adaptiert. Die neuen Routen wurden außerdem so geplant, dass die Busse von beliebten Fiaker-Routen getrennt unterwegs sind. Dadurch kommen sie schneller voran und sind für die Fahrgäste zuverlässiger. Auch die Intervalle und Betriebszeiten der Innenstadtbusse werden geringfügig angepasst.
Moderne E-H2-Busse ermöglichen neue Linienführung
Möglich wird das neue Citybuskonzept auch durch die neueste Antriebstechnologie der Busse, welche eine flexible Routenführung erlaubt. Seit September 2025 haben zehn elektrobetriebene Wasserstoff-Busse die bisherigen Elektrobusse auf den Linien 2A und 3A ersetzt. Mit der Kombination von Elektromobilität und Wasserstoff-Technologie können die modernen Rampini-Busse den ganzen Tag ohne Nachladen unterwegs sein. Die neuen E-H2-Busse verlängern die Reichweite des Elektromotors mithilfe einer Wasserstoff-Brennzelle, die während der Fahrt neue elektrische Energie erzeugt. Damit ist in der Innenstadt keine Ladeinfrastruktur mehr nötig.
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