Fahrgäste sitzen in einem Linienbus und lächeln

Bilanz 2025: Wiener Linien durchbrechen die 900 Millionen Fahrgäste-Schallmauer

Die Zahl der Fahrgäste ist im vergangenen Jahr auf 903 Millionen gestiegen. Auch die Zahl der Stammkund*innen hat einen neuen Rekordstand erreicht. Erfreuliches gibt es auch bei WienMobil Rad zu berichten: Die Anzahl der Ausleihen hat eine Million überschritten.


  • 903
    Millionen
    Fahrgäste

  • 1,3
    Millionen
    Stammkund*innen

Die Öffis sind das liebste Verkehrsmittel der Wiener*innen

Die Öffis waren auch 2025 wieder das bevorzugte Verkehrsmittel der Menschen in Wien. Knapp 1,34 Millionen Menschen sind bereits Stammkund*innen, der Großteil von ihnen sind Besitzer*innen von Jahreskarten, gefolgt von KlimaTickets und Top-/Jugendtickets. Damit gibt es in Wien weit mehr Menschen mit einer Jahreskarte oder einem anderen Öffi-Dauerticket als PKW. 

Mehr Jahreskartenverträge

Erste Berechnungen zeigen auch, dass sich die neue Tarifstruktur nicht auf die Zahl der Jahreskartenbesitzer*innen ausgewirkt hat. Zwar stieg die Zahl der Jahreskarten-Kündigungen im November 2025, dafür wurden aber im November und Dezember mehr neue Jahreskartenverträge abgeschlossen. Im Jänner 2026 gab es trotz der Preiserhöhung um 1,4% mehr Jahreskartenkund*innen als im November 2025. Der Trend setzt sich im neuen Jahr fort: Vor allem im Februar wurden sehr viele neue Jahreskarten bestellt. Das liegt vor allem daran, dass viele Studierende nach dem Auslaufen der Semesterticket auf die neue Jahreskarte Jugend umgestiegen sind.

Im Durchschnitt 2,47 Millionen Fahrgäste pro Tag in den Öffis

Der Trend zu den Öffis zeigt sich auch in den täglichen Fahrgastzahlen: 2,47 Millionen Fahrgäste sind im Schnitt pro Tag mit den Öffis unterwegs. Das sind 3% mehr als im Jahr davor. 


"Hinter jeder einzelnen Fahrt in Wien stehen viele Menschen, die die Stadt täglich mobil halten und ein Öffi-Netz von Weltklasse bieten. Die Zunahme bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel gegenüber den Vorjahren verdeutlicht einmal mehr, dass die Öffis das Rückgrat der klimafreundlichen Mobilität in der Stadt sind. Und damit das so bleibt, investieren wir auch weiterhin intensiv in den Ausbau und Erhalt der Öffi-Infrastruktur."

Rekord: mehr als eine Million WienMobil Rad-Ausleihen 2025

Die Öffi-Infrastruktur in Wien besteht nicht nur aus Bus, Bim und U-Bahn: Unser vierter Mobilitätszweig WienMobil erfreut sich großer Beliebtheit und hat auch 2025 für neue Rekorde gesorgt. Das Sharing-Angebot umfasst inzwischen 3.100 Räder, 300 E-Bikes und 100 E-Autos. Die WienMobil Räder wurden 2025 mehr als 1,14 Millionen Mal ausgeliehen (plus 16% gegenüber 2024). Das ist nicht nur gut für die Fitness, sondern auch für die Umwelt: Hätte man die geradelten Kilometer mit dem Auto zurückgelegt, wären dabei 586 Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen worden. Auch für Fahrten mit dem Auto wird immer öfter auf Sharing-Fahrzeuge von WienMobil zurückgegriffen: 2025 wurden die Elektroautos über 68.700 Mal ausgeliehen, das ist eine Steigerung von 13% gegenüber 2024.

Weltklasse-Öffis durch hochwertige Ausbildung

Mehr als 9.500 Mitarbeiter*innen aus 70 Nationen arbeiten bei den Wiener Linien für verlässliche Mobilität auf Weltklasse-Niveau. Um die hohe Qualität bei den Öffis zu halten, investieren die Wiener Linien auch weiterhin in die Ausbildung: 2025 haben die Wiener Linien 316 Straßenbahnfahrer*innen, 79 U-Bahn-Fahrer*innen und 145 Buslenker*innen neu ausgebildet. Dazu kommen insgesamt 368 Lehrlinge in elf Lehrberufen, wie z.B. Gleisbau oder Mechatronik.



  • 9500
    Mitarbeiter*innen
    aus 70 Nationen

  • 316
    Bimfahrer*innen
    ausgebildet

  • 2,47
    Millionen
    Fahrgäste pro Tag

  • 1,3
    Millionen
    Stammkund*innen

  • 368
    Lehrlinge
    ausgebildet

  • 903
    Millionen
    Fahrgäste

  • 79
    U-Bahn-Fahrer*innen
    ausgebildet

  • 145
    Buslenker*innen
    ausgebildet

  • 68700
    Mal
    ausgeliehen

  • 3100
    WienMobil Räder
    in ganz Wien

  • 1,14
    Millionen Mal
    ausgeliehen

  • 100
    WienMobil E-Autos
    in 6 Größen

  • 3%
    mehr
    Fahrgäste als 2024

  • 300
    WienMobil E-Bikes

Modernisierungen und Zukunftsprojekte

Auch 2025 haben die Wiener Linien ihre Modernisierungsoffensive "Netz erst recht" mit Fokus Gleiserneuerung fortgeführt. Dabei wurden rund 11 Kilometer Straßenbahngleise und 45 Weichen erneuert. Zugleich haben die Wiener Linien zwei neue Straßenbahn-Linien fertiggestellt. Die neuen Linien 12 und 27 gingen im Herbst mit insgesamt 4,6 Kilometern Neubaustrecke in Betrieb. Bei der U-Bahn lag der Fokus neben dem U2xU5-Neubau auf der Modernisierung der U4; auch auf den Linien U1 und U6 wurden Verbesserungen durchgeführt.

Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen des U-Bahn-Neubaus U2xU5. Darüber hinaus machen wir die U4 noch vor der ÖBB-Stammstreckensperre fit. Zusätzlich gibt es Modernisierungen bei der U3 und der U6.

Mit dem Spatenstich für die Verlängerung der Linie 18 bis zur U2-Station Stadion wurde 2025 ein wichtiges Zukunftsprojekt gestartet, das noch 2026 abgeschlossen wird. Damit steht Fahrgästen eine wichtige Alternative während der ÖBB-Stammstreckensperre zur Verfügung. Geplant sind auch großflächige Gleiserneuerungen, unter anderem auf der Ringstraße, in der Lerchenfelder Straße und an der Gleiskreuzung im Bereich Spitalgasse/Nussdorfer Straße, die von sieben Straßenbahnlinien befahren wird. Auch die Gleise in der Donaufelder Straße sollen erneuert werden, was deutliche Verbesserungen für die Fahrgäste der Linien 25, 26 und 27 bringen wird. Insgesamt erneuern die Wiener Linien dieses Jahr 12,5 Kilometer Straßenbahngleise und 33 Straßenbahn-Weichen.

Insgesamt sind für 2026 Investitionen in Höhe von rund 759,9 Millionen Euro geplant, wovon rund 426,7 Millionen Euro auf den U-Bahn-Neubau entfallen.

Mehr Tempo für Bus und Bim

Wort-Bild-Marke Mehr Tempo für Bus und Bim

Es bleibt aber nicht nur bei der Verbesserung der Infrastruktur. Die Wiener Linien haben gemeinsam mit der Stadt Wien das Beschleunigungsprogramm "Mehr Tempo für Bus und Bim" gestartet. Dabei werden 29 Straßenbahnlinien und 134 Autobuslinien analysiert und gezielte Maßnahmen gesetzt, damit die Öffis schneller vorankommen: Vorrang an der Ampel und grüne Welle für Bus und Bim, Beseitigung von Falschparker-Hotspots, Auflösen von Abbiegespuren sowie neue, eigenständige Fahrspuren für Bus und Straßenbahn. 


Song Contest und TRAM-WM

Ein Highlight für die Wiener Linien wird heuer der Eurovision Song Contest, bei dem ganz Wien zur Bühne wird. Höhepunkte für die Wiener Linien sind die WL x Song Contest Bim - eine Party-Bim, die in der Woche des Song Contest als rollende Bühne auf der Linie 49 zwischen Volkstheater und Stadthalle unterwegs sein wird - sowie Auftritte von U-Bahn-Stars im Öffi-Netz und am Event-Hotspot Karlsplatz. Darüber hinaus sind die U-Bahnen in einem dichteren Intervall unterwegs, im Bereich der Stadthalle werden die Betriebszeiten der Straßenbahnlinien 6, 18 und 49 verlängert. 

Der Höhepunkt des vergangen Jahres war die TRAM-WMÖffnet in einem neuen Tab (Weltmeisterschaft der Straßenbahnfahrer*innen) im September. Hier haben die Wiener Linien vor internationalem Publikum gezeigt, dass Wien nicht nur eines der besten Öffi-Netze der Welt hat, sondern auch weltmeisterliche Fahrer*innen. Der Sieg bei der TRAM-WM vor den heimischen Öffi-Fans war ein großer Imagegewinn für die gesamte Stadt und hat die Öffi-Begeisterung weltweit gestärkt. 

Online seit: 20. April 2026

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