Neues Buskonzept für die Wiener Innenstadt: bessere Verbindungen zwischen City und Nachbarbezirken

Gemeinsam mit der Stadt Wien und den Bezirken haben die Wiener Linien ein neues Konzept für die Innenstadtbusse geplant, das noch 2026 umgesetzt werden soll. Durch neue Routen für die Linien 2A, 3A und 57A werden die öffentliche Verbindung zwischen Innenstadt und Nachbarbezirken gestärkt, die Linien zuverlässiger gemacht und Wohngebiete besser an die Öffis angebunden. Die Routen wurden so geplant, dass die Öffis nicht auf beliebten Fiaker-Routen fahren. So kommen die Citybusse schneller voran und werden für die Fahrgäste zuverlässiger.

Citybusse: Neue Antriebstechnologie vergrößert die Reichweite, macht flexible Routen möglich

Rampini Hydron E-H2-Bus an der Tankstelle
Rampini Hydron E-H2-Bus

Die neue Antriebstechnologie der Busse hat das Citybuskonzept erst möglich gemacht, da es eine flexible Routenführung erlaubt. Seit September 2025 haben zehn elektrobetriebene Wasserstoff-Busse die bisherigen Elektrobusse auf den Linien 2A und 3A ersetzt. Mit der Kombination von Elektromobilität und Wasserstoff-Technologie können die neuen Rampini-Busse den ganzen Tag ohne Nachladen unterwegs sein. Die neuen E-H2-Busse verlängern die Reichweite des Elektromotors mithilfe einer Wasserstoff-Brennzelle, die während der Fahrt neue elektrische Energie erzeugt. Damit ist in der Innenstadt keine Ladeinfrastruktur mehr nötig.

Die neuen Linienführungen im Detail

grafische Darstellung der Routen der Linien 2A, 3A und 57A im neuen Citybuskonzept
Neues Citybus-Netz: bessere Verbindungen quer durch die Stadt
  • Die Linie 2A wird über die Innenstadt hinaus in den zweiten Bezirk verlängert und bindet den Karmelitermarkt sowie den Augarten an. Damit können Öffi-Fahrgäste direkt von der Innenstadt ins grüne Naherholungsgebiet fahren.
  • Die Linie 3A übernimmt teilweise Stationen der Linie 2A und bindet künftig das Grätzl um die Seilerstätte besser an. Die Linie fährt ausgehend von ihrer bisherigen Route über den Schwarzenbergplatz bis zur neuen Endhaltestelle bei der Oper.
  • Die Linie 57A wird bis zur Oper verlängert. Dort können die Fahrgäste bequem und schnell zum Öffi-Knoten Oper/Karlsplatz wechseln.
  • Die Linie 1A wird weiterhin auf ihrer gewohnten Strecken unterwegs sein.

Im Zuge der Umsetzung werden 17 Haltestellen neu errichtet oder adaptiert. Die Umbaumaßnahmen für die Linien 2A und 3A sollen im Frühsommer 2026 stattfinden, damit die Linien bereits ab Herbst auf den neuen Routen unterwegs sein können. Die Errichtung der neuen Haltestellen für die Linie 57A sollen noch dieses Jahr umgesetzt werden, die neue Routenführung im Frühjahr 2027. Die Intervalle und Betriebszeiten der Innenstadtbusse werden ab Herbst 2026 geringfügig angepasst.

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