Barrierefreiheit bei den Wiener Linien

Damit alle Fahrgäste flexibel und sicher mit den Wiener Linien unterwegs sein können, ist die Barrierefreiheit zentrales Anliegen bei der Gestaltung unserer Fahrzeuge und Stationen sowie der Leit- und Orientierungssysteme. Besonderes Augenmerk gilt Menschen, die in ihrer Hör- oder Sehkraft oder in ihren körperlichen Bewegungsmöglichkeiten eingeschränkt sind.

Informationen zur Barrierefreiheit erhalten:

Broschüre "Barrierefrei - Selbstbestimmt durch die Stadt":

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Netzplan mit barrierefreien WCs: 

Netzplan mit barrierefreien WC-Anlagen jetzt herunterladen (barrierefreies PDF)

Hinweis: Sie brauchen einen EuroKey, um die barrierefreien WCs zu benutzen. 

Barrierefreie Seiten der Wiener Linien aufrufen (Textversion)

Niederflurtechnik in Bim, Bus und U-Bahn

eine Person im Rollstuhl verlässt eine ULF Straßenbahn über die Rampe bei der Fahrertür
Ausklappbare Rampe in der ULF Straßenbahn

Die beliebte Niederflurstraßenbahn ULF fährt bereits seit über 20 Jahren durch Wien. Die Abkürzung steht für ultra low floor und bedeutet, dass das Fahrzeug eine extrem niedrige Einstiegshöhe hat. 2010 haben in Wien erstmals über 50 Prozent der Fahrten mit Niederflurstraßenbahnen stattgefunden. Inzwischen ist auch die modernste Straßenbahngeneration unterwegs, die Flexity Wien. Sie ersetzt Schritt für Schritt ältere, nicht barrierefreie Straßenbahnen.

Die Busflotte der Wiener Linien besteht bereits ausschließlich aus Niederflurfahrzeugen, die bei Bedarf hydraulisch weiter abgesenkt werden können. Vor allem für ältere Personen sowie Fahrgäste mit Kinderwagen oder auch Rollstuhlnutzer*innen erleichtert die niedrige Einstiegshöhe das Ein- und Aussteigen erheblich.

Automatische Klapprampen in der U-Bahn

mehrere Personen in Rollstühlen fahren in einen U-Bahn-Zug die Klapprampe überbrückt den Spalt zwischen Bahnsteig und Zug
U-Bahn: Automatische Klapprampen überbrücken den Spalt zwischen Zug und Bahnsteigkante

Auch die modernen U-Bahn-Züge der Typen V und X sind barrierefrei gestaltet. Neben mehr Platz für Fahrgäste mit Rollstühlen oder Kinderwägen wurde der Spalt zwischen Bahnsteigkante und Fahrzeug verkleinert und ausfahrbare Rampen eingebaut (sogenannte Klapprampen). Beim V-Zug befinden sie sich jeweils bei der ersten und letzten Tür eines Zuges, beim X-Wagen bei jeder einzelnen Tür.

Mehr über Klapprampen lesen

Der Zugang zu allen U-Bahn-Stationen und zu über 95% der Straßenbahn- und Bushaltestellen ist durch Rampen und Aufzüge barrierefrei möglich - die Wiener Linien nehmen damit europaweit eine Vorreiterrolle ein.

POPTIS: akustisches Orientierungssystem für die U-Bahn

Startseite von POPTIS in den barrierefreien Seiten
POPTIS Startseite in den barrierefreien Seiten

Bereits in der Planungsphase neuer Systeme arbeiten die Wiener Linien eng mit Behindertenverbänden und Selbsthilfeorganisationen zusammen, um die spezifischen Erfordernisse der Kund*innen richtig verstehen und optimal bedienen zu können. Eines der erfolgreichsten Beispiele ist das Blindenleitsystem POPTIS.

POPTIS steht für Pre On Post Trip Information System. Das ist ein akustisches Orientierungssystem für die Wiener U Bahn. Es beschreibt die Gehwege in allen U-Bahn-Stationen für blinde und schwer sehbehinderte Verkehrsteilnehmerinnen. Sie können die Informationen zu Hause am Computer, unterwegs am Smartphone oder von einem MP3-Player erhalten.

Die POPTIS Wegbeschreibungen sind über die barrierefreie Version der Wiener Linien Website aufrufbar.

POPTIS Startseite aufrufen

Barrierefreie Informationen auf der Website

Die barrierefreien Seiten der Wiener Linien sind speziell für Screen Reader Programme aufbereitet, die den Text automatisch vorlesen. Dadurch haben auch blinde und sehbehinderte Fahrgäste uneingeschränkten Zugang zu wichtigen Informationen. Die barrierefreie Version enthält neben den akustischen Wegbeschreibungen in POPTIS aktuelle Meldungen und weitere nützliche Informationen.

Barrierefreie Seiten aufrufen

Taktiles Leitsystem in der U-Bahn

Zur leichteren Orientierung von sehbehinderten und blinden Fahrgästen sind viele U-Bahn Stationen und Haltestellenbereiche mit einem taktilen Orientierungssystem ausgestattet. Das System besteht aus hellen, erhabenen Leitstreifen im Bahnsteigbelag, die parallel zur Bahnsteigkante verlegt sind. Weiterführende Querlinien und Abzweigefragmente führen zu Aufzügen, Stiegen oder Fahrtreppen.

Assistenzhunde

Gekennzeichnete Assistenzhunde (das sind Signalhunde, Servicehunde oder Blindenführhunde) dürfen ohne Leine oder Maulkorb mitfahren und brauchen keinen Fahrschein. Begleithunde ohne staatliche Prüfung, die nicht im orangen Behindertenpass des Bundessozialamtes eingetragen sind, müssen einen Maulkorb tragen.

Wiener Linien Kundendialog

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