Wiener Linien suchen Teilzeit-U-Bahn-FahrerInnen

U-Bahn fahren als Nebenjob? Das ist bei den Wiener Linien möglich. Da das Öffi-Netz immer weiter wächst und das Angebot laufend ausgebaut wird, suchen die Wiener Linien auch während der Pandemie in vielen Bereichen neue KollegInnen.

Jus-Studentin Lea Suranyi und Technik-Student Alexander Schubert

Jetzt bewerben! Ausbildung startet im Juni und Juli 

Im Sommer wird es wieder Plätze in der heißbegehrten U-Bahn-Ausbildung für Teilzeitkräfte geben. Die zusätzlichen MitarbeiterInnen sollen „Stamm“-FahrerInnen vor allem zu Stoßzeiten in der Früh und am Abend sowie bei Großveranstaltungen unterstützen.

Die fundierte, dreimonatige Ausbildung findet Vollzeit statt. Die beiden nächsten Ausbildungen starten am 21. Juni und am 12. Juli 2021. Die angehenden FahrerInnen lernen technische Details zum Fahrzeug und den Strecken, den richtigen Umgang mit KundInnen und bekommen umfassende Fahrpraxis im U-Bahn-Simulator sowie auf der Strecke.

12 Stunden pro Woche in der FahrerInnen-Kabine, flexible Arbeitszeit

Jus-Studentin Lea Suranyi mit "ihrem" Zug

Bewerben können sich ab sofort all jene, die mindestens 21 Jahre alt sind und schon immer ganz vorne in der U-Bahn Platz nehmen wollten. Die FahrerInnen in Teilzeit müssen mindestens 12 Stunden pro Woche fahren. Die Dienste können individuell vereinbart werden. Neben Aufstiegschancen, einem breiten Gesundheitsangebot und Weiterbildungsmöglichkeiten, bekommen Wiener-Linien-MitarbeiterInnen eine gratis Jahreskarte.

Beruf besonders beliebt bei Technik-Studierenden

„Mit dem Teilzeit-Modell sprechen wir neue Zielgruppen an. Vor allem Studierende können während ihrer Ausbildung nebenberuflich als U-BahnfahrerIn arbeiten. Aber auch junge Eltern mit kleinen Kindern können so Job und Familie noch besser unter einen Hut bringen“, sagt Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl.

Technik-Student Alexander Schubert in der Fahrerkabine

„Sinnvolle Jobs zu schaffen, ist mir ein ganz großes Anliegen. Dabei ist es auch wichtig, eine große Vielfalt an Arbeitsmodellen anzubieten. Denn je nach Lebensphase haben Menschen unterschiedliche Bedürfnisse. Gerade während eines Studiums ist ein flexibler, sinnvoller Job, der auch noch gut fürs Klima ist, perfekt für den Start in die Karriere”, freut sich Öffi-Stadtrat Peter Hanke.

Technik-Student Alexander sammelt Berufserfahrung als U-Bahn-Fahrer

2019 wurde das Pilotprojekt Teilzeit U-Bahn-FahrerInnen zum ersten Mal gestartet. Vor allem bei Studierenden auf technischen FHs und Universitäten ist der Nebenjob als U-Bahn-FahrerIn sehr beliebt. Im vergangenen Jahr waren bereits die Hälfte der Teilzeit-FahrerInnen Studierende.

Alexander Schubert, Technik-Student an der FH St. Pölten, ist einer der ersten Teilzeit-Fahrer und seit 2019 dabei: „Ich wollte neben meinem Studium unbedingt fachliche Betriebserfahrung sammeln. Neben meiner technischen Ausbildung ist ein fachlich passender, flexibler Job wie U-Bahn fahren ideal. Es ist eine Win-Win-Situation: Ich lerne viel aus der Praxis und die Vollzeit-U-Bahn-FahrerInnen profitieren davon, dass wir ihnen in Spitzenzeiten, morgens und abends, aushelfen."

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