Coronavirus: Fragen und Antworten (FAQ)

Viele Fahrgäste haben Fragen, was die Öffis und den Umgang mit dem Coronavirus betrifft. Hier haben wir die häufigsten Fragen und unsere Antworten für Sie zusammengefasst. 

Welche Maßnahmen setzen die Wiener Linien zur Bekämpfung des Coronavirus?

Die Sicherheit unserer Fahrgäste und unserer MitarbeiterInnen hat für uns oberste Priorität. Daher setzen wir zahlreiche Maßnahmen, um dazu beizutragen, die erneute Verbreitung des Coronavirus bestmöglich zu verhindern.

  • Gründliche Reinigung: Wir reinigen und desinfizieren täglich alle Stationen und Fahrzeuge sowie alle Flächen, mit denen Fahrgäste in Berührung kommen, also auch Haltegriffe, Haltestangen und Sitzflächen.
  • Erste Tür in Bus und Bim geschlossen: Bei den Bussen und Hochflurstraßenbahnen bleibt die erste Türe geschlossen und der LenkerInnenbereich ist abgesperrt, damit immer genügend Abstand zwischen LenkerInnen/FahrerInnen und Fahrgästen gewahrt bleibt.
  • Durchsagen, Anzeigen: In regelmäßigen Durchsagen, Überkopfanzeigern auf Bahnsteigen und Infoscreen-News informieren wir unsere Fahrgäste über das richtige Verhalten.

Werden eure Fahrzeuge desinfiziert?

Alle Stationen, Fahrzeuge und Flächen, mit denen Fahrgäste in Berührung kommen, werden täglich gründlich gereinigt und desinfiziert.

Was den persönlichen Schutz betrifft, raten Experten und Stellen im Gesundheitsbereich von der Verwendung von Desinfektionsmitteln ab. Am besten schützen Sie sich, indem Sie mehrmals täglich gründlich mit Seife die Hände waschen, einen Mund-Nasen-Schutz tragen und genügend Abstand zu anderen Menschen halten.



Öffi-Angebot

In welchen Intervallen fahren die Öffis jetzt?

Alle unsere U-Bahnen, Bims und Busse sind wieder nach dem normalen Fahrplan unterwegs. 

In den Sommermonaten sind die Öffis auf Grund der zu erwartenden geringen Nachfrage im Ferienfahrplan mit weiterhin dichten Intervallen unterwegs. Grundsätzlich sind in den Ferienmonaten im Juli und August rund 25 Prozent weniger Fahrgäste unterwegs.

In Zeiten der Coronakrise wirken sich noch weitere Faktoren mindernd auf die Öffi-Nachfrage aus. Alleine in den Monaten Juli und August machten 2019 rund 1,5 Millionen Menschen Urlaub in Wien. Im Vergleich zum Vorjahr werden 2020 in Wien jedoch wohl nur sehr wenige Touristen unterwegs sein. Zusätzlich sind weiterhin viele ArbeitnehmerInnen im Home Office, in Kurzarbeit oder sogar ohne Beschäftigung.

Wie schaut es mit der Nacht U-Bahn aus?

Die Nacht-U-Bahn wird bis auf Weiteres durch Nachtbusse ersetzt. Die Nachtbusse sorgen im dichten 30-Minuten-Intervall für ein gutes und sicheres Vorankommen.

Auf den Nightlines N8, N25 und N60 sind die Busse bis 2 Uhr früh in einem verdichteten 15-Minuten-Intervall unterwegs. Auf der Nightline N46 sind ab sofort Gelenkbusse im Einsatz, damit unsere Fahrgäste genügend Platz haben.

Auf manchen Linien ist es jetzt schon knapp, den Sicherheitsabstand einzuhalten. Wenn jetzt wieder mehr Leute fahren, geht sich das ja nicht mehr aus. Was tun die Wiener Linien dagegen?

Die Wiener Linien haben auf die Öffnung der Geschäfte sofort reagiert und ihr Angebot entsprechend erweitert. Inzwischen ist der gewohnt dichte Normalbetrieb wieder erreicht. Bus, Bim und U-Bahn sind wieder in den dichtestmöglichen Intervallen unterwegs.

Natürlich wird es damit auch schwieriger, den Mindestabstand einzuhalten. Umso wichtiger ist es daher, immer den Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bitte nutzen Sie auch die volle Länge der Bahnsteige und alle Einstiege der Fahrzeuge. Und bitte denken Sie daran, regelmäßig Ihre Hände gründlich mit Seife zu waschen.

Sind eure Info- und Ticketstellen und das Kunden Center in Erdberg geöffnet?

Ja. Sowohl das Kunden Center in Erdberg als auch alle Info- und Ticketstellen sind wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet.



Maskenpflicht in den Öffis

Wer schreibt mir vor, dass ich in den Öffis jetzt eine Maske tragen muss?

Zum Schutz unserer Fahrgäste und MitarbeiterInnen müssen Fahrgäste in den öffentlichen Verkehrsmitteln einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das ist auch in den Beförderungsbedingungen und in der Hausordnung der Wiener Linien verankert.

Welche Maske muss verwendet werden?

Mund und Nase müssen bedeckt sein. Das kann ein Schal sein, eine selbst gebastelte Maske aus Stoff oder auch eine klassische Mund-Nasen-Schutz-Maske (MNS-Maske).

Wer verteilt die Masken?

Die Wiener Linien rüsten ihre MitarbeiterInnen mit Schutzmasken aus. Eine Verteilung an Fahrgäste ist nicht vorgesehen.

Wo gilt die Mundschutzpflicht? Nur im Fahrzeug oder schon in der Station/am Bahnsteig?

Zum Schutz unserer Fahrgäste und MitarbeiterInnen müssen Fahrgäste in den öffentlichen Verkehrsmitteln einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das ist auch in den Beförderungsbedingungen und in der Hausordnung der Wiener Linien verankert.

Die Pflicht gilt in allen Fahrzeugen sowie in den U-Bahn-Stationen ab der Entwertersperre in Richtung Bahnsteig. Um die erneute Ausbreitung des Coronavirus bestmöglich zu verhindern, empfehlen die Wiener Linien jedoch, auch im restlichen Stationsbereich Mund und Nase zu bedecken.

Gilt die Maskenpflicht auch in einer Infostelle?

In unseren Standorten gelten folgende Verhaltensregeln:

  • Ein Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter ist stets einzuhalten. Bodenmarkierungen helfen bei der Orientierung.
  • Bitte bezahlen Sie nach Möglichkeit bargeldlos.
  • Bitte vermeiden Sie Handkontakt.
  • Beim Husten oder Niesen bedecken Sie bitte Mund und Nase mit einem Taschentuch, notfalls niesen Sie in die Armbeuge.

Wer kontrolliert, dass alle eine Maske tragen?

Die Wiener Linien informieren mittels Durchsagen, Hinweisen und Info-Botschaften in den Stationen und Haltestellen über die Maskenpflicht. Auch die Service- und SicherheitsmitarbeiterInnen und die KollegInnen der Fahrscheinkontrolle, die im Öffi-Netz unterwegs sind, weisen die Fahrgäste auf die Regelung hin.

Wer den Mund-Nasen-Schutz nicht trägt, wird von unseren Sicherheitsdienst-MitarbeiterInnen angesprochen. Fahrgäste, die sich weigern und sich nicht an die Regeln halten wollen, schließen wir von der Weiterfahrt aus. Unsere Beförderungsbedingungen sehen in letzter Konsequenz eine Strafe von 50 Euro bei Verstößen gegen die Maskenpflicht vor.

Wer kontrolliert, dass nicht zu viele Personen in einer Station/in einem Fahrzeug gleichzeitig sind?

Die Wiener Linien beobachten die Fahrgastzahlen genau und haben mit jeder Lockerung der Maßnahmen ihr Angebot verstärkt. Denn möglichst dichte Intervalle zu fahren ist wichtig, um möglichst viel freien Platz in den Fahrzeugen anbieten zu können.

Aus organisatorischer und betrieblicher Sicht sind Kontrollen bei Stationseingängen oder Fahrzeugtüren nicht durchführbar. Wir appellieren laufend an unsere Fahrgäste, Abstand zu halten und immer Mund und Nase zu bedecken.

Muss das Öffi-Personal nun auch Mundschutz tragen?

Die Wiener Linien statten ihre MitarbeiterInnen mit Mund-Nasen-Masken aus. Dabei wird auch auf die hausinterne Uniform-Schneiderei zurückgegriffen, die Mehrweg-Stoffmasken für MitarbeiterInnen anfertigt.

FahrerInnen und LenkerInnen können an ihrem Fahrer-/Lenkerplatz freiwillig eine Maske verwenden. Wenn sie ihren Platz verlassen, müssen sie – wie auch die Fahrgäste – Nase und Mund bedecken.

MitarbeiterInnen, die ihren Dienst bei den Fahrgästen versehen, wie z.B. Sicherheits- und ServicemitarbeiterInnen bzw. auch KollegInnen der Fahrscheinkontrolle, müssen ebenfalls im Dienst einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Wenn jemand keine Maske trägt, wird er dann aus dem Fahrzeug geworfen oder abgestraft?

Die große Mehrzahl unserer Fahrgäste trägt den Mund-Nasen-Schutz sehr diszipliniert. Wer den Mund-Nasen-Schutz nicht trägt, wird von unseren Sicherheitsdienst-MitarbeiterInnen angesprochen.

Fahrgäste, die sich weigern und sich nicht an die Regeln halten wollen, werden von uns von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Die Beförderungsbedingungen sehen in letzter Konsequenz eine Strafe von 50 Euro bei Verstößen gegen die Maskenpflicht vor.


 
Klimaanlagen

Kann ich mich über die Öffi-Klimaanlage mit dem Coronavirus anstecken?

Es besteht kein Grund zur Sorge, ganz im Gegenteil: ExpertInnen befürworten die Verwendung von Klima- und Lüftungsanlagen, da sie für regelmäßigen Luftaustausch sorgen - und damit wird die Konzentration der Tröpfchen in der Raumluft gesenkt. Die Folge: Das Übertragungsrisiko sinkt!

Die Konzentration dieser Tröpfchen bzw. die Menge der eingeatmeten Tröpfchen spielt nämlich bei der Ansteckung eine wesentliche Rolle. So gilt: Je mehr Tröpfchen in der Raumluft, desto höher das Übertragungsrisiko. Das spricht also ganz klar für Klima- und Lüftungsanlagen.

Klimaanlagen sind doch Virenschleudern. Warum schaltet ihr eure Klimaanlagen nicht aus?

Nach aktuellem Wissensstand ist nicht davon auszugehen, dass Öffi-Klimaanlagen zur Verbreitung des Coronavirus beitragen. Sogar im Gegenteil: Experten befürworten die Verwendung von Klimaanlagen. Denn sie saugen Frischluft von außen an und blasen die Luft aus dem Innenraum inklusive der Tröpfchen, auf denen das Coronavirus sitzt, nach draußen. Dadurch wird die Luft im Fahrzeug ständig erneuert.

Außerdem filtern die in der Klimaanlage eingebauten Filter die Tröpfchen aus der abgesaugten Luft, sodass auch beim Umluft-Betrieb nach jetzigem Wissensstand keine Gefahr einer Übertragung von Covid-19 besteht.

Wäre es nicht besser, „normal“ zu lüften, also die Fenster aufzumachen?

Moderne Klimaanlagen saugen Frischluft von außen an, saugen die verbrauchte Luft inklusive der herumschwebenden Tröpfchen ab und blasen sie nach außen. Dadurch wird die Luft im Fahrzeug ständig gereinigt und erneuert.

Diesen Effekt könnten wir durch bloßes Lüften nicht erreichen. In klimatisierten Fahrzeugen gibt es auch nur wenige Fenster, und die wären für effektives Lüften zu klein.

Desinfiziert ihr eure Klimaanlagen?

Die Sicherheit unserer Fahrgäste und MitarbeiterInnen hat für uns oberste Priorität. Wir tun alles, um die bestmöglich Hygiene in unseren Fahrzeugen zu gewährleisten. Daher werden unsere Fahrzeuge und natürlich auch die Klimaanlagen regelmäßig sorgfältig gewartet und desinfiziert.

Was tun die Wiener Linien, um zu verhindern, dass die Klimaanlagen zur Verbreitung des Coronavirus beitragen?

Nach aktuellem Wissensstand ist nicht davon auszugehen, dass Öffi-Klimaanlagen zur Verbreitung des Coronavirus beitragen. Ganz im Gegenteil, Experten befürworten sogar die Verwendung von Klimaanlagen. Denn sie saugen Frischluft von außen an und blasen die Luft aus dem Innenraum inklusive der Tröpfchen, auf denen das Coronavirus sitzt, nach draußen. Dadurch wird die Luft im Fahrzeug ständig erneuert und gereinigt.

Außerdem filtern die in der Klimaanlage eingebauten Filter die Tröpfchen aus der abgesaugten Luft, sodass auch beim Umluft-Betrieb nach jetzigem Wissensstand keine Gefahr einer Übertragung von Covid-19 besteht.

Die Sicherheit unserer Fahrgäste und MitarbeiterInnen hat für uns oberste Priorität. Wir tun alles, um die nötige Hygiene in unseren Fahrzeugen zu gewährleisten. Daher werden unsere Fahrzeuge und natürlich auch die Klimaanlagen regelmäßig sorgfältig gewartet und desinfiziert.

Warum werden die Türen nicht mehr automatisch geöffnet?

In den Wiener Öffis sind bereits drei von vier Fahrten klimatisiert. Die Leistung der Klimaanlagen wird jedoch durch das ständige Öffnen aller Türen in den Stationen stark beeinträchtigt. Deshalb haben wir entschieden, die Türen nur noch bei Bedarf zu öffnen.

Die Türknöpfe können laut GesundheitsexpertInnen der Medizinischen Universität ohne Sorgen angegriffen werden. Regelmäßiges gründliches Händewaschen bleibt die wichtigste Maßnahme, um sich zu schützen. Übrigens: Mit dieser Aktion achten wir nicht nur auf unsere Gesundheit und die aller Fahrgäste, sondern schützen gleichzeitig auch das Klima.


 
Tickets kaufen/kündigen

Ich habe mein Semesterticket gekündigt, möchte nun aber auch die Verlängerung bis 30.09.2020 in Anspruch nehmen.

Wenn das Ticket gekündigt wurde und innerhalb des Gültigkeitszeitraumes (bis 30.06.2020) nicht wieder aktiviert wurde, ist leider kein Anspruch auf die Verlängerung bis 30.09.2020 gegeben.

Ich habe mein offline gekauftes Semesterticket verloren und möchte die Verlängerung bis 30.09.2020 in Anspruch nehmen.

Sie erhalten bei den Info- und Ticketstellen ein Ersatzticket, das von 01.07.2020 bis 30.09.2020 gültig ist.

Ich habe mein online gekauftes Semesterticket verloren und leider nicht abgespeichert, möchte jedoch die Verlängerung bis 30.09.2020 in Anspruch nehmen.

Schreiben Sie bitte eine Email-Anfrage an ticketshop@wienerlinien.at. Sie erhalten dann das PDF-Ticket nochmals zugesendet.

Ich habe mein Semesterticket über die App gekauft. Wo finde ich das Ticket jetzt in WienMobil angezeigt?

Mobile Tickets werden nach Ablauf der Gültigkeit (ab 01.07.2020) ausschließlich in der Tickethistorie angezeigt und nicht mehr vollständig zur Anzeige gebracht. Diese abgelaufenen Tickets sind ebenfalls bis 30.09.2020 gültig.

Es kann sein, dass bei einer Kontrolle – zwecks Identitätsnachweis – zusätzlich der Name und das Geburtsdatum in WienMobil (unter „mein Account“ unter „persönliche Daten“) überprüft werden.

Ich bin schon seit vielen Jahren treuer Jahreskarten-BesitzerIn. Für mich hat es in der Coronazeit kein Angebot gegeben, für Studierende aber schon. Warum gibt es die Verlängerung nicht auch für Jahreskarten?

Im Unterschied zu vielen anderen Dienstleistungen, die während der Corona-Krise nicht angeboten wurden und damit nicht genutzt werden konnten, waren die Öffis auch weiterhin in dichten Intervallen unterwegs und standen unseren KundInnen zur Verfügung.

Die Wiener Linien bieten für Jahreskarten-KundInnen bereits seit vielen Jahren sehr flexible und kundInnenfreundliche Kündigungsmöglichkeiten ohne lange Kündigungsfristen bzw. auch mit der Möglichkeit der einfachen, unterjährigen Kündigung. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen stellen wir auch die Abo-Restlaufzeit nicht in Rechnung.

Im Unterschied zur Jahreskarte können nicht alle Tickets storniert werden. Wenn z.B. Studierende das Semesterticket online kaufen und ausdrucken, kann es anschließend nicht mehr gekündigt werden.

Zudem sind die Universitäten und Fachhochschulen ohne Ausnahme geschlossen, bzw. findet der Unterricht nur noch online statt. Daher – und um die Studierenden als Bevölkerungsgruppe, die durch den Wegfall von Nebenjobs finanziell sehr getroffen wurde, zu unterstützen – bieten die Wiener Linien diese Kulanzlösung einmalig an.

 

Geändert am: 08.09.2020