Der Mehrwert für Wien


Bild: So stellen wir uns die lebenswerte Stadt von morgen vor. Die Öffis gestalten das Aussehen der Stadt mit. Ein hoher Öffi-Anteil ermöglicht viele Grünflächen, lebenswerte Plätze, gemütliche Grätzel und ein Leben am Stadtrand auch ohne privates Auto.

Die U-Bahn als ökologische Lebensader

Derzeit ist jeder dritte Fahrgast im Bereich von U6, U3, 6er, 43er und 13A unterwegs. Genau diese Linien werden die U2 und die U5 deutlich entlasten. Mit U2xU5 stärken wir das Zentrum der Wiener Öffis nachhaltig – mit zusätzlichem Platz für 300 Millionen Fahrgäste jährlich.

Die Öffis ermöglichen eine sinnvollere Flächennutzung

Mit U2xU5 wächst die Leistungsfähigkeit des Wiener Öffi-Netzes enorm. Gut so, denn leistungsfähige U-Bahnen sind die ökologische Lebensader unserer Stadt und die Grundlage für den weiteren Öffi-Ausbau.

Damit Wien die lebenswerte Stadt bleibt, die wir kennen und lieben, wächst das Öffi-Netz laufend mit. Bus, Bim und U-Bahn benötigen deutlich weniger Platz als der Autoverkehr und ermöglichen eine sinnvolle Flächennutzung für eine grünere Zukunft.

Der Ausbau von U2xU5 bringt …

  • ... CO2-Einsparungen von bis zu 75.000 Tonnen jährlich durch die mögliche Reduktion des Autoverkehrs – das entspricht der Umweltleistung eines Waldes mit sechs Millionen 30 Jahre alten Bäumen. Dafür bräuchte man die Fläche der Bezirke eins bis elf.

  • ... elf neue U-Bahn-Stationen, davon vier neue U-Bahn-Knotenstationen, U-Bahn Anbindung an zahlreiche Straßenbahnen und eine neue Anbindung an die S-Bahn – somit schnelleres Umsteigen in innerstädtische Öffis.

  • ... kürzere Wege in die Arbeit, zur Schule, zu Einkaufsstraßen, in Lokale und Restaurants oder Kulturstätten.

  • ... eine Stärkung für den Wirtschaftsstandort Wien. Die Investitionen schaffen und sichern 30.000 Arbeitsplätze. Grätzel und Geschäftsstraßen werden durch die U-Bahn-Anbindung aufgewertet.

  • ... Platz für zusätzlich 300 Millionen Fahrgäste jährlich, somit können 1,3 Mrd. Fahrgäste im Jahr mit den Öffis befördert werden.

  • ... eine Entlastung von stark frequentierten Öffi-Linien, insbesondere von U3, U6, 6er, 43er und 13A.

  • ... schnellere Verbindungen: Zum Beispiel ist man von der U5 Elterleinplatz in fünf Minuten beim Karlsplatz – doppelt so schnell wie heute. Von der U2xU3-Station Neubaugasse gelangt man in rund drei Minuten zum Schottentor – dreimal so schnell wie heute.

  • ... eine direkte Umsteigemöglichkeit von der S-Bahn in die U2 am Matzleinsdorfer Platz.

  • ... erstmals eine U-Bahn-Station mitten im fünften Bezirk, davon profitieren 65.000 BewohnerInnen in Margareten.

  • ... eine attraktive Öffi-Anbindung für heutige und zukünftige Stadtentwicklungsgebiete im Süden Wiens, beim Wienerberg und darüber hinaus.

  • ... eine starke Basis für den weiteren Öffi-Ausbau. Die Wege der WienerInnen orientieren sich Richtung Zentrum. Ein leistungsfähiges Öffi-Netz im Zentrum Wiens ist das Rückgrat für den weiteren Öffi-Ausbau in der Stadt, am Standrand und über die Wiener Landesgrenzen hinaus.

Fotos: (c) DnD Landschaftsplanung