Coronavirus: Fragen und Antworten (FAQ)

Viele Fahrgäste haben Fragen, was die Öffis und den Umgang mit dem Coronavirus betrifft. Hier haben wir die häufigsten Fragen und unsere Antworten für Sie zusammengefasst. 

Welche Maßnahmen setzen die Wiener Linien zur Bekämpfung des Coronavirus?

Die Regierung und Einsatzstäbe geben vor, welche sinnvollen Maßnahmen in ganz Österreich getroffen werden. Das tun wir:

  • Wir reinigen jeden Tag gründlich unsere Stationen und Fahrzeuge, inklusive Haltegriffe, Haltestangen und Sitzflächen.
  • Bei den durchgängigen U-Bahn-Zügen auf den Linien U1 bis U4 sowie bei allen Zügen der U6 werden die Türen automatisch geöffnet.
  • Bei den Niederflurstraßenbahnen (ULF, Flexity) und den Bussen werden die Türen automatisch geöffnet, wenn sich in der Haltestelle Fahrgäste befinden oder im Fahrzeug ein Haltewunsch bekanntgegeben wurde (Knopf drücken).
  • Bei der Straßenbahn sind nur mehr Niederflurfahrzeuge mit geschlossener FahrerInnenkabine unterwegs.
  • Bei den Bussen bleibt die erste Türe geschlossen und der LenkerInnenbereich ist abgesperrt.
  • In regelmäßigen Durchsagen und News auf den Infoscreens informieren wir unsere Fahrgäste über das richtige Verhalten.

 

Sind die Öffis weiterhin in Betrieb?

Auch in Zeiten des Coronavirus muss die Mobilität in der Stadt gesichert sein. Damit unsere FahrerInnen und LenkerInnen weiterhin gesund und einsatzbereit bleiben, passen die Wiener Linien ihre Fahrpläne an. Die Öffis sind an Werktagen von Montag bis Freitag im Fahrplan eines Samstags unterwegs. Die Intervalle bleiben damit sehr dicht.

Die Intervalle des Samstag-Fahrplans übersteigen den aktuellen, stark gesunkenen Bedarf immer noch um rund 50 Prozent. Damit stellen wir sicher, dass in den Fahrzeugen genügend Platz und Abstand ist.


 

In welchen Intervallen fahren die Öffis jetzt?

Die Wiener Linien sorgen dafür, dass die WienerInnen weiterhin rasch und sicher von A nach B kommen. Von Montag bis Freitag steht ca. alle fünf Minuten (statt bisher drei Minuten) ein neuer U-Bahn-Zug für die Fahrgäste bereit. Die Linie 31 fährt beispielsweise untertags ca. alle sechs Minuten, die Buslinie 48A ca. alle zehn Minuten. Am Wochenende fahren U-Bahn, Bim und Bus wie an einem Sonntag.

Bei der Straßenbahn kommen zudem mit der Fahrplan-Anpassung fast ausschließlich barrierefreie Niederflurfahrzeuge mit geschlossener Fahrerkabine zum Einsatz. 


 

Welches Angebot gibt es in der Nacht?

In der Nacht verkehren statt der U-Bahn stündlich Busse, um die Mobilität für all jene Menschen sicherzustellen, die in ihren Berufen wichtige Aufgaben erfüllen.


 

Wo kann ich jetzt Tickets kaufen? 

Hier können Sie Tickets kaufen:


 

Ich benutze weiterhin meine Jahreskarte, habe sie jedoch verloren (bzw. wurde diese gestohlen), was kann ich jetzt tun?

Die beste Lösung ist die Anzeige in unserer App WienMobil! Alles, was Sie dazu brauchen, ist eine Registrierung im Online-Ticketshop und die WienMobil-App. Auf unserem Blog finden Sie eine detaillierte Anleitung, wie Sie die App installieren und Ihre Jahreskarte in der App anzeigen lassen.

Oder Sie schreiben eine E-Mail an tarif@wienerlinien.at und wir senden Ihnen eine Ersatzkarte mit der Post zu. Aufgrund der momentanen Situation ist derzeit keine Anzeige erforderlich.


 

Ich möchte die Jahreskarte kündigen, möchte deswegen aber nicht extra zur Post gehen.

Um Ihnen den Weg zur Post zu ersparen, bieten wir Ihnen derzeit folgende Alternative an: Zerschneiden Sie Ihre Jahreskarte in zwei Teile, sodass die Jahreskartennummer noch gut sichtbar ist. Machen Sie davon ein Foto und senden Sie dieses mit dem Kündigungsschreiben an tarif@wienerlinien.at. Wenn Sie ihre Karte nicht über Einziehungsauftrag bezahlt haben, geben Sie bitte zwecks Rücküberweisung Ihre IBAN bekannt.


 

Ich möchte mein online gekauftes Semesterticket kündigen. Was kann ich tun?

Fahrkarten, die als Online-Ticket zum selbständigen Ausdruck gekauft werden (Print-at-Home), können nur storniert werden, bevor das Online-Ticket heruntergeladen wurde. Danach ist leider keine Stornierung mehr möglich.


 

Ich möchte mein Semesterticket kündigen, das ich bei einer Info-/Ticketstelle gekauft habe. Was kann ich tun?

Zerschneiden Sie Ihr Semesterticket in zwei Teile, sodass die Matrikelnummer noch gut sichtbar ist. Machen Sie davon ein Foto und senden Sie es zusammen mit dem Kündigungsschreiben an tarif@wienerlinien.at. Geben Sie bitte zwecks Rücküberweisung Ihre IBAN bekannt. Bedenken Sie bitte, dass wir ein gekündigtes Semesterticket danach nicht mehr zur weiteren Verwendung aktivieren können.


 

Wird die Zeit der Ausgangsbeschränkungen bei Semester- und Jahreskarten rückerstattet?

Nein, denn die Dienstleistung der Wiener Linien wird weiterhin erbracht und die Nutzung steht allen offen. Die Mobilität in der Stadt muss auch in Zeiten des Coronavirus gesichert sein, und so sorgen wir auch in dieser herausfordernden Zeit dafür, dass Sie Ihre notwendigen Wege rasch und sicher erledigen können. 


 

Ich habe meine Monatsraten für die Jahreskarte immer im Kundenzentrum eingezahlt. Dieses hat geschlossen, was kann ich jetzt tun?

Wenn möglich, nutzen Sie bitte Online-Banking. Ansonsten zahlen Sie Erlagscheine bitte direkt im Selfservice bei Ihrer Bank ein. Wir bitten um Verständnis, dass derzeit keine weiteren Optionen zur Verfügung stehen.


 

Haben eure Ticketstellen noch geöffnet?

Mit dem Ziel, die persönlichen Kontakte auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, bleiben die Info- und Ticketstellen sowie das Kundenzentrum in Erdberg bis auf Weiteres geschlossen.

Für Anliegen und Fragen stehen Ihnen unsere MitarbeiterInnen im Kundendialog auch weiterhin unter der Telefonnummer +43 1 7909 100 gerne zur Verfügung:

  • An Werktagen von Montag bis Freitag von 06:00 bis 21:00 Uhr
  • An Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 08:00 bis 17:00 Uhr

 

Muss ich in den Öffis eine Maske tragen?

Derzeit ist das Tragen einer Maske in den Öffis nicht verpflichtend. Sollte die Bundesregierung eine neue Richtlinie für Öffis festlegen, werden wir diese natürlich umsetzen.

Aufgrund der Maßnahmen der Regierung sind derzeit weit weniger Fahrgäste unterwegs. Aktuelle Fahrgastzählungen ergeben einen Rückgang von rund 80 Prozent, die Intervalle des Fahrplans übersteigen den Bedarf um 50 Prozent! Damit ist in den Fahrzeugen ausreichend Platz, um den Sicherheitsabstand einzuhalten. Wer will, kann gerne selbst eine Maske mitbringen und diese tragen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät dagegen explizit davon ab, Mundschutz zu tragen, wenn man nicht selbst erkrankt ist, da etwa ein falsches Gefühl von Schutz vermittelt werden könnte und eine Maske auch eine Infektionsquelle sei, falls sie nicht richtig verwendet wird.

Außerdem dienen die Masken auch nicht dem Schutz des Trägers. Sie sollen die Weitergabe an andere Personen vermeiden.

Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) sieht zudem keinen Beleg für einen Schutz durch Einwegmasken gegen durch die Luft übertragene Krankheitserreger.


 

Werden eure Fahrzeuge desinfiziert?

Alle verantwortlichen Experten und Stellen im Gesundheitsbereich raten derzeit von Desinfektionsmitteln ab. Wir reinigen unsere Fahrzeuge und die Flächen, mit denen Fahrgäste in Berührung kommen, sehr gründlich. Am besten schützen Sie sich, indem Sie mehrmals täglich gründlich die Hände waschen und zu anderen Menschen genügend Abstand halten.

 

Geändert am: 02.04.2020