Coronavirus: Fragen und Antworten (FAQ)

Welche Maßnahmen setzen die Wiener Linien zur Bekämpfung des Coronavirus?

Die Sicherheit unserer Fahrgäste und unserer MitarbeiterInnen hat für uns oberste Priorität. Daher setzen wir zahlreiche Maßnahmen, um dazu beizutragen, die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern.

  • Gründliche Reinigung: Wir reinigen und desinfizieren täglich alle Stationen und Fahrzeuge sowie alle Flächen, mit denen Fahrgäste in Berührung kommen, also auch Haltegriffe, Haltestangen und Sitzflächen.
  • Erste Tür in Bus und Bim geschlossen: Bei den Bussen und Hochflurstraßenbahnen bleibt die erste Türe geschlossen und der LenkerInnenbereich ist abgesperrt, damit immer genügend Abstand zwischen LenkerInnen/FahrerInnen und Fahrgästen gewahrt bleibt.
  • Durchsagen, Anzeigen: In regelmäßigen Durchsagen, Überkopfanzeigern auf Bahnsteigen und Infoscreen-News informieren wir unsere Fahrgäste über das richtige Verhalten.

Werden eure Fahrzeuge desinfiziert?

Alle Stationen, Fahrzeuge und Flächen, mit denen Fahrgäste in Berührung kommen, werden täglich gründlich gereinigt und desinfiziert.

Was den persönlichen Schutz betrifft, raten Experten und Stellen im Gesundheitsbereich von der Verwendung von Desinfektionsmitteln ab. Am besten schützen Sie sich, indem Sie mehrmals täglich gründlich mit Seife die Hände waschen, einen Mund-Nasen-Schutz tragen und genügend Abstand zu anderen Menschen halten.

Kann ich mich über die Öffi-Klimaanlage mit dem Coronavirus anstecken?

Es besteht kein Grund zur Sorge, ganz im Gegenteil: ExpertInnen befürworten die Verwendung von Klima- und Lüftungsanlagen, da sie für regelmäßigen Luftaustausch sorgen – und damit wird die Konzentration der Tröpfchen in der Raumluft gesenkt. Die Folge: Das Übertragungsrisiko sinkt!

Die Konzentration dieser Tröpfchen bzw. die Menge der eingeatmeten Tröpfchen spielt nämlich bei der Ansteckung eine wesentliche Rolle. So gilt: Je mehr Tröpfchen in der Raumluft, desto höher das Übertragungsrisiko. Das spricht also ganz klar für Klima- und Lüftungsanlagen.

Unsere Fahrzeuge und natürlich auch die Klimaanlagen werden regelmäßig sorgfältig gewartet und desinfiziert.

Warum werden die Türen nicht mehr automatisch geöffnet?

In den Wiener Öffis sind bereits drei von vier Fahrten klimatisiert, die Klimaanlage ist das ganze Jahr in Betrieb. Ihre Leistung wird jedoch durch das ständige Öffnen aller Türen in den Stationen stark beeinträchtigt. Deshalb haben wir entschieden, die Türen nur bei Bedarf zu öffnen.

Die Türknöpfe können Sie laut GesundheitsexpertInnen der Medizinischen Universität ohne Sorge angreifen. Regelmäßiges, gründliches Händewaschen bleibt die wichtigste Maßnahme, um sich vor einer Ansteckung zu schützen. Das ist auch in anderen Bereichen des Alltags so, z.B. nach dem Geldabheben beim Bankomaten.

Es gibt bisher in Österreich keinen einzigen Ansteckungsfall, der auf die Öffis zurückzuführen ist. Auch der Umweltmediziner Hans-Peter Hutter von der MedUni Wien bestätigt mit einer aktuellen Aussage, dass die öffentlichen Verkehrsmittel sicher sind. Das liegt an der Mund-Nasen-Schutz-Tragepflicht und an der Belüftung der Fahrzeug-Innenräume.

Denn die Belüftungsanlagen moderner Fahrzeuge tauschen das gesamte Luftvolumen eines Fahrzeugs alle 3-5 Minuten komplett aus. Dieser Vorgang würde stark eingebremst werden, würden dauernd alle Türen geöffnet werden. Bei älteren Fahrzeugen ohne Klimaanlage können Fenster geöffnet werden, um den  Luftaustausch zu sichern.



In welchen Intervallen fahren die Öffis jetzt?

Alle unsere U-Bahnen, Bims und Busse sind nach dem normalen Fahrplan in den dichtesten Intervallen unterwegs. Wir beobachten die Entwicklung der Fahrgastzahlen und passen unser Angebot gegebenenfalls an.

Wie schaut es mit der Nacht U-Bahn aus?

Die Nacht-U-Bahn wird bis auf Weiteres durch Nachtbusse ersetzt. Die Nachtbusse sorgen im dichten 30-Minuten-Intervall für ein gutes und sicheres Vorankommen.

Sind eure Info- und Ticketstellen und das Kunden Center in Erdberg geöffnet?

Das Kunden Center in Erdberg und unsere Info- und Ticketstellen sind zu den üblichen Zeiten geöffnet. Auch der Service Treff in der Spittelau ist geöffnet.

Ich habe meine Jahreskarte verloren (bzw. wurde sie gestohlen), was kann ich jetzt tun?

Die beste Lösung ist die Anzeige der Jahreskarte in unserer App WienMobil. Alles, was Sie dazu brauchen, ist eine Registrierung im Online-Ticketshop und die WienMobil-App. Auf unserem Blog finden Sie eine detaillierte Anleitung, wie Sie die App installieren und Ihre Jahreskarte in der App anzeigen lassen.

Wenn Sie nicht in unser Kunden Center oder in eine Info- und Ticketstelle gehen können oder möchten, können Sie auch eine E-Mail an tarif@wienerlinien.at schreiben und wir senden Ihnen eine Ersatzkarte mit der Post zu. Aufgrund der momentanen Situation ist derzeit keine Anzeige erforderlich!

Ich möchte die Jahreskarte kündigen, möchte aber deswegen nicht extra zur Post gehen.

Um Ihnen den Weg zur Post zu ersparen, bieten wir Ihnen derzeit folgende Alternative an:
Zerschneiden Sie Ihre Jahreskarte in zwei Teile, sodass die Jahreskartennummer noch gut sichtbar ist. Machen Sie davon ein Foto und senden Sie dieses mit dem Kündigungsschreiben an tarif@wienerlinien.at.

Wenn Sie ihre Karte nicht mittels Einziehungsauftrag bezahlt haben, geben Sie bitte – zwecks Rücküberweisung – zusätzlich ihre IBAN bekannt.

Natürlich können Sie das auch in einer Info- und Ticketstelle erledigen.



Maskenpflicht in den Öffis

Wer schreibt mir vor, dass ich in den Öffis eine Maske tragen muss?

Laut Verordnung der österreichischen Bundesregierung müssen Fahrgäste in den öffentlichen Verkehrsmitteln einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das ist auch in den Beförderungsbedingungen und in der Hausordnung der Wiener Linien verankert.

Welche Maske muss verwendet werden?

Mund und Nase müssen bedeckt sein. Das kann ein Schal sein, eine selbst gebastelte Maske aus Stoff oder auch eine klassische Mund-Nasen-Schutz-Maske (MNS-Maske). Seit 3. November 2020 darf nur mehr ein abdeckender und eng anliegender Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Gesichts- und Kinnschilde sind dann in den Öffis verboten. 

Und wenn ich von der Pflicht ausgenommen bin?

Kinder unter 6 Jahren und Personen, denen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann (z.B. Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, Angststörungen oder fortgeschrittener Demenz), sind von der Maskenpflicht in den Öffis ausgenommen.

Seit 25. Oktober 2020 ist es verpflichtend, ein ärztliches Attest von einem in Österreich niedergelassenen Arzt vorzuweisen, wenn man aus gesundheitlichen Gründen vom Mund-Nasen-Schutz befreit ist.

Wo genau ist der Mund-Nasen-Schutz Pflicht? 

Der Mund-Nasen-Schutz muss in allen Fahrzeugen und in allen Wiener-Linien-Gebäuden ab dem Betreten des Eingangsbereiches getragen werden. Das gilt für den gesamten Bereich der U-Bahn-Stationen und selbstverständlich auch am Bahnsteig.

Das ist in den Beförderungsbedingungen und in der Hausordnung der Wiener Linien verankert.

Gilt die Maskenpflicht auch in einer Infostelle?

Ja. In den Info- und Ticketstellen gilt:

  • Das Betreten ist nur mit Mund-Nasen-Schutz gestattet.
  • Ein Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter ist stets einzuhalten. Bodenmarkierungen helfen bei der Orientierung.
  • Bitte bezahlen Sie nach Möglichkeit bargeldlos.
  • Bitte vermeiden Sie Handkontakt.

Wer kontrolliert, dass alle eine Maske tragen?

Die Wiener Linien informieren mittels Durchsagen, Hinweisen und Info-Botschaften in den Stationen und Haltestellen über die Maskenpflicht. Auch die Service- und SicherheitsmitarbeiterInnen und die KollegInnen der Fahrscheinkontrolle, die im Öffi-Netz unterwegs sind, weisen die Fahrgäste auf die Regelung hin.

Wer den Mund-Nasen-Schutz nicht trägt, wird von unseren Sicherheitsdienst-MitarbeiterInnen angesprochen. Fahrgäste, die sich weigern und sich nicht an die Regeln halten wollen, schließen wir von der Weiterfahrt aus. Unsere Beförderungsbedingungen sehen in letzter Konsequenz eine Strafe von 50 Euro bei Verstößen gegen die Maskenpflicht vor.

Muss das Öffi-Personal auch Mundschutz tragen?

Bim- und U-Bahn-FahrerInnen und Bus-LenkerInnen können an ihrem Fahrer-/Lenkerplatz freiwillig eine Maske verwenden. Wenn sie ihren Platz verlassen, müssen sie – wie auch die Fahrgäste – Nase und Mund bedecken.

MitarbeiterInnen, die ihren Dienst bei den Fahrgästen versehen, wie z.B. Sicherheits- und ServicemitarbeiterInnen bzw. auch KollegInnen der Fahrscheinkontrolle, müssen im Dienst einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Wenn jemand keine Maske trägt, wird er dann aus dem Fahrzeug geworfen oder abgestraft?

Die große Mehrzahl unserer Fahrgäste trägt den Mund-Nasen-Schutz sehr diszipliniert. Wer den Mund-Nasen-Schutz nicht trägt, wird von unseren Sicherheitsdienst-MitarbeiterInnen angesprochen.

Fahrgäste, die sich weigern und sich nicht an die Regeln halten wollen, werden von uns von der Weiterfahrt ausgeschlossen.

Die Beförderungsbedingungen sehen in letzter Konsequenz eine Strafe von 50 Euro bei Verstößen gegen die Maskenpflicht vor.

 

Geändert am: 17.11.2020