Falschparker-Hotspots werden entschärft


In enger Zusammenarbeit mit den Bezirken entschärfen die Wiener Linien erfolgreich laufend Falschparker-Hotspots in der ganzen Stadt. In Zeiten einer globalen Klimakrise bringt der Wegfall von wenigen Stellplätzen hunderte umweltbewusste Öffi-NutzerInnen noch schneller an ihr Ziel.

So wurde zu Jahresbeginn entlang der Blindengasse 2-10 (Josefstadt) der Gehsteig verbreitert und so die Falschparker-Statistik von 100 im Jahr 2019 auf gerade einmal 13 (Jänner bis Mitte Dezember 2020) drastisch gesenkt.

Ähnliche Umbaumaßnahmen fanden im September auch entlang der Döblinger Hauptstraße 57-63 statt. Im Vergleich zum Vorjahr (152 Falschparker) sank die Anzahl der Verspätungen durch Falschparker immerhin schon auf 111.

In der Hormayrgasse in Hernals wird derzeit auf Höhe der Hausnummern 16-20 sowie 21-25 ein weiterer Hotspot durch Gehsteigverbreiterungen entschärft. Und das ist dringend notwendig: 2019 wurde die Linie 9 insgesamt 100-mal blockiert, im heurigen Jahr bereits 101-mal.

Insgesamt waren die Straßenbahnen von Jänner bis Mitte Dezember 2020 im gesamten Stadtgebiet 1.649-mal blockiert (2019: 2.030-mal) und somit durchschnittlich 4,5-mal am Tag an der Weiterfahrt gehindert.

Falschparken kostet Zeit und Nerven

Falsch geparkte Autos sind nicht nur für die Wiener Linien ein ganz besonderes Ärgernis, sondern vor allem für die Fahrgäste. Es kann bis zu 40 Minuten dauern, bis die Öffis weiterfahren können. Für die Fahrgäste bedeutet das unweigerlich: „Bitte warten."

Generell gilt für AutofahrerInnen: Die Betonplatten, auf denen die Gleise liegen, müssen immer frei bleiben. Zusätzlich sollten die Seitenspiegel eingeklappt werden. Wer auf Nummer sichergehen möchte, wartet einfach eine Bim ab. Werden die Öffis blockiert, kann das mitunter mehrere hundert Euro kosten. Neben einer Verwaltungsstrafe sind auch die Kosten für den Feuerwehreinsatz oder Abschleppdienst zu tragen sowie die Überstunden des notwendigen Personals.