Startschuss für Umbau von WC-Modulen


Das Bieterkonsortium P&P Planungs GmbH & CoKG und Blitz Blank Reinigung - Dienstleistungsunternehmen GmbH entschied die europaweite Ausschreibung für modulare WC-Anlagen in U-Bahn-Stationen für sich. Bis Ende 2021 werden im Auftrag der Wiener Linien insgesamt 22 WC-Anlagen komplett umgebaut und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. 52 Module werden den Fahrgästen dann zur Verfügung stehen.

„Die Wiener Linien vertrauen sowohl bei den betreuten WC-Anlagen als auch bei den WC-Modulen auf Experten aus dem Sanitärbereich. So können wir unseren Fahrgästen immer saubere und sichere WC-Anlagen gewährleisten“, so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

Angepasst an die Lieferzeiten der Module wird die erste neue WC-Anlage noch im Sommer 2020 eröffnet. Nach jeweils maximal vier Wochen sollen die Arbeiten an den einzelnen Standorten abgeschlossen sein. Der Startschuss für die Bauarbeiten fällt Ende Juni in der Station Altes Landgut (U1), gefolgt von Simmering (U3) und Meidling Hauptstraße (U4). Weiter geht es in den Stationen Hietzing (U4) und Spittelau (U4/U6).

„Es freut uns, diesen Auftrag zusammen mit unseren Partnern für die Wiener Linien auszuführen und damit den Fahrgästen eine komfortable, hochmoderne sowie hygienische Lösung anbieten zu können“, fassen Georg Thonhauser, Architekt und Baumeister, P&P Planungs GmbH, und Errol Marlon Reichel, Geschäftsführer Blitz Blank, zusammen.

Das können die neuen WC-Module:

  • Vollständig aus rostfreiem Edelstahl
  • Verbauung sorgt für hohen Schutz gegen Vandalismus sowie Brandschutz
  • Unisex: stehend als auch sitzend nutzbar
  • Einfache Technik und selbsterklärende Apparate
  • Maximale Sauberkeit bei minimalem Aufwand
  • Jeder Standort verfügt über ein Modul mit euro-key-Schloss für eine kostenlose Nutzung.

50 Cent für offene und saubere WCs

Bisher wurden die WC-Anlagen in den U-Bahn-Stationen oft nicht im Sinne des Erfinders genutzt. Daraus resultierende Instandhaltung und Pflege sorgten bei den Fahrgästen zu Recht für Kritik. Die Wiener Linien haben in der Vergangenheit jährlich einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag in die Reinigung und Wiederherstellung dieser Anlagen gesteckt. Geld, das die Wiener Linien jetzt in anderen Bereichen einsetzen können.

Um gerade einmal 50 Cent eröffnet sich für die Fahrgäste künftig die Tür in eine angenehme Welt der stillen Örtchen.

 

Publiziert am: 14.05.2020