Klima-Bim von Wiener Linien und Fridays For Future


Zum Auftakt der Mobilitätswoche launchen die Wiener Linien eine neue Kampagne. Ein Monat lang sind zehn Fahrzeuge als Klimabotschafter in der Stadt unterwegs. Die Botschaften: „In diese Bim passen 211/213 Klimaschützer*innen“ bzw. „In diesen Bus passen 40 Klimaschützer*innen“. Zusätzlich wurde eine Straßenbahn gemeinsam mit Fridays For Future Wien gestaltet.

Ziel der Aktion ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass jede Öffi-Fahrt CO2 spart und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Bims und Busse als Klimabotschafter

Alexandra Reinagl und Friday For Future AktivistInnenZoom

Die Botschaften werden in der gesamten Stadt zu sehen sein: Zwei Flexity-Bims auf der Linie 6 sowie je eine Straßenbahn auf den Linien 26, D und 2 – eine davon mit dem Spezialbranding von Fridays For Future. Auch zwei Innenstadt E-Busse der Linien 2A/3A drehen mit dem Klima-Claim ihre Runden.

„Das Bewusstsein innerhalb der Jugend unser Klima zu schützen ist mit der Fridays For Future Bewegung enorm gewachsen. Es freut uns, dass wir uns gemeinsam für umweltfreundliche Mobilität einsetzen“, freut sich Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien.

Fridays For Future: „Öffis sind Schlüsselelement, um 1,5°C-Ziel zu erreichen“

„In Österreich ist der Verkehrssektor der zweitgrößte Treibhausgasverursacher. Das 1,5 Grad Klimaziel kann nur erreicht werden, wenn die CO2-Emissionen auf ein Minimum reduziert werden. Global müssen wir 2050 auf netto Null kommen. Die Öffis sind dafür ein Schlüsselelement“, erklärt Adrian Hiss von Fridays For Future Wien.

 


Wiener Linien investieren in Netzausbau für Klimaschutz

Die Wiener Linien investieren in den kommenden Jahren mehrere hundert Millionen Euro in den Ausbau der Öffis. Neben dem Ausbau von Straßenbahn-Linien, Ankauf von neuen energieeffizienten Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen, ist das neue Linienkreuz U2xU5 das größte Infrastrukturprojekt für die klimafreundliche Mobilitätswende.

Es gibt aber auch zahlreiche weitere Maßnahmen: So werden nach Möglichkeiten Grüngleise gebaut, sowie Wartehäuschen und Fassaden bepflanzt. Die Boku untersucht derzeit Grünflächen auf vorhandene Flora und Fauna und entwickelt daraus einen Maßnahmenplan, wie diese Flächen in Zukunft noch optimaler genutzt werden können.

Alle Umweltfacts der Wiener Linien: wienerlinien.at/oekologie