Verstärkte Sicherheitskooperation mit den ÖBB


Bei den größten Öffi-Gemeinschaftsstationen von ÖBB und Wiener Linien steigen tagtäglich über 100.000 Fahrgäste ein und aus. Viele dieser Stationen bieten direkte Umsteigemöglichkeiten von der S-Bahn in die U-Bahn und umgekehrt. Bereits seit vielen Jahren arbeiten die Wiener Linien und die ÖBB eng zusammen. Ab sofort wird die Kooperation zwischen den Wiener Linien-Sicherheitsteams und den ÖBB weiter intensiviert, wie Öffi-Stadträtin Ulli Sima und ÖBB-Infrastrukturvorstand Franz Seiser heute präsentiert haben. Klares Ziel: Die Fahrgäste sollen sich in den Stationen noch sicherer und wohler fühlen.

Während bei den ÖBB die MitarbeiterInnen des Mungos Security-Teams für einen reibungslosen Ablauf sorgen, kümmern sich bei den Wiener Linien die Sicherheitsteam-MitarbeiterInnen um die Einhaltung der Hausordnung. Gerade in den großen Gemeinschaftsstationen, wie z.B. Westbahnhof, Hauptbahnhof oder Praterstern ergeben sich viele Berührungspunkte. „Wo viele Menschen aufeinander treffen, ist es besonders wichtig, dass die Spielregeln eingehalten werden", so Öffi-Stadträtin Ulli Sima, „das muss über bauliche Zuständigkeitsgrenzen hinausgehen."

Enge Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsteams

Die neue Vereinbarung zwischen ÖBB und den Wiener Linien erleichtert die gegenseitige Unterstützung vor Ort. Mungos-MitarbeiterInnen können nun auch im Stationsbereich der Wiener Linien das Hausrecht durchsetzen. Und auch die Sicherheitsteams der Wiener Linien können ihre ÖBB-KollegInnen nun direkt unterstützen. „Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren eng mit den Wiener Linien zusammen. Von der gegenseitigen Unterstützung profitieren vor allem die Fahrgäste", so ÖBB-Infrastrukturvorstand Franz Seiser.

Seit Mitte August sind MitarbeiterInnen des Wiener-Linien-Sicherheitsteams in der U-Bahn unterwegs. Bereits Mitte Oktober werden es rund 45 MitarbeiterInnen sein. „Das Sicherheitsteam wird laufend ausgebaut. Bis 2019 werden rund 120 neue KollegInnen die Einhaltung der Hausordnung kontrollieren und gemeinsam mit den Mungos für mehr Personalpräsenz in den großen Knotenstationen sorgen", so Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl.

Derzeit sorgen österreichweit 490 Sicherheitsmitarbeiter und davon 120 in Wien für die Einhaltung der Hausordnung auf den Bahnhöfen. Bis Ende 2019 ist die Aufnahme weiterer 100 Mitarbeiter geplant. Neben der Durchsetzung der Hausordnung zählen vor allem Hilfe- und Serviceleistungen zu den Hauptaufgaben der Securities.

Videoüberwachung für mehr Fahrgastsicherheit

Zusätzlich zur verstärkten Personalpräsenz sorgt der kontinuierliche Ausbau der Videoüberwachung für mehr Sicherheit in den Öffis. Aktuell liefern rund 11.000 Kameras in den Fahrzeugen und Stationen der Wiener Linien Bilder, die im Fall der Fälle von der Polizei ausgewertet werden können. Auf allen Bahnsteigen der U-Bahn-Stationen gibt es außerdem Notrufeinrichtungen mit denen Fahrgäste rasch Hilfe holen können.