Neues Sicherheits- und Servicepaket für die Öffis


330 MitarbeiterInnen in Sicherheits- und Service-Teams auf Bahnsteigen und in Fahrzeugen unterwegs

Die Wiener Linien sind schnell, sauber, freundlich und bei den WienerInnen äußerst beliebt. Von 98 Prozent aller NutzerInnen werden sie als positiv bewertet. Obwohl die Öffis objektiv einer der sichersten Orte Wiens sind, ist das subjektive Gefühl mancher Fahrgäste anders. „Hier setzen wir an und schnüren ein umfassendes Sicherheits- und Servicepaket mit hoher Personalpräsenz auf Bahnsteigen und in den Fahrzeugen“, so Öffi-Stadträtin Ulli Sima.

Im Endausbau bis 2019 werden insgesamt rund 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Bahnsteigen und in den Fahrzeugen unterwegs sein und sich ausschließlich um Sicherheit und Service für die Fahrgäste kümmern.

330 MitarbeiterInnen: Eigenes Security-Team und Service-MitarbeiterInnen

Bereits letztes Jahr haben die Wiener Linien die Personalpräsenz durch externe Securities erhöht. „Unsere Maßnahmen wurden von den Fahrgästen äußerst positiv angenommen. Wir wollen das Erfolgsmodell jetzt auf neue Beine stellen und künftig ein eigenes Security-Team mit eigenen Wiener-Linien-MitarbeiterInnen einsetzen“, so Sima.

Die Aufgabenteilung ist klar: Die Polizei ist die erste Adresse für alle Sicherheitsfragen und befasst sich mit der Bekämpfung der Kriminalität. Die Wiener Linien kümmern sich um die Einhaltung der Hausordnung in den Öffis. Im Bedarfsfall wird die Polizei hinzugezogen.

Ende März startete die Suche nach MitarbeiterInnen für das hauseigene Sicherheitsteam. Bis 2019 werden rund 120 speziell ausgebildete KollegInnen im Netz unterwegs sein.

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Service-MitarbeiterInnen: Direkte Ansprechpartner auf den Bahnsteigen und in den Zügen

Neben der Sicherheit wird auch das Service für die Fahrgäste ausgebaut. Ihnen stehen künftig rund 210 Serviceteam-MitarbeiterInnen zur Verfügung, die unmittelbar auf den Bahnsteigen und in den Fahrzeugen präsent sein werden.

Die bisher als StationswartInnen tätige MitarbeiterInnen sind direkte Ansprechpartner und erteilen Auskünfte zu Fahrplänen, zu Umsteigemöglichkeiten bis hin zu Ticket-Infos. In Stationen mit hoher Frequenz werden zudem moderne Service-Points mit Infosäulen errichtet; fünf werden schon heuer den Betrieb aufnehmen.

Mehr Sicherheit durch Videoüberwachung

In enger Kooperation mit der Polizei arbeiten die Wiener Linien seit Jahren am Ausbau der Video-Überwachung der Stationen und Züge. Schon heute gibt es 11.000 Kameras. Ausgewertet werden die Bilder von der Polizei, die Aufklärungsraten sind sehr hoch.

In allen 104 U-Bahnstationen und im Großteil der Züge gibt es bereits Videoüberwachung, der weitere Ausbau in Straßenbahnen läuft. Heuer werden rund 700.000 Euro in Videoanlagen für die Sicherheit der Fahrgäste investiert.

Mehr Sicherheit durch Sauberkeit und Beleuchtung

Zum Wohlfühlen in den Öffis gehört auch die Sauberkeit, denn Sauberkeit vermittelt auch ein höheres Sicherheitsgefühl. Tagsüber sind 20 MitarbeiterInnen unterwegs, um Züge und Stationen zu reinigen, nachts bis zu 400. Die Wiener Linien setzen zudem auf Mülltrennung.

Bis Ende des Jahres wird es in allen U-Bahn-Stationen getrennte Müllsammelstellen geben. „Schmutz zieht Schmutz an, daher achten wir auf die Sauberkeit in Zügen und auf den Bahnsteigen“, so Sima. Auch die Beleuchtung trägt zum Sicherheitsgefühl bei, die Wiener Linien stellen auf energiesparende LED-Beleuchtung um und „erhellen“ die Stationen laufend.

Musik in ausgewählten Stationen sorgt für positive Atmosphäre

Ähnlich wie in London will Wien in ausgewählten Stationen künftig jungen KünstlerInnen die Chance geben, zu musizieren. U-Bahn-Stationen werden dadurch belebter und bunter. Im Rahmen eines Pilotprojekts für die Station Westbahnhof wird es noch diesen Frühling ein Casting geben, bei dem eine Fachjury die besten Darbietungen auswählt.

„Unser gesamtes Paket, das in Stufen bis 2019 umgesetzt wird, wird die Öffis noch attraktiver und sicherer machen. Die Öffis sind schon heute einer der sichersten Orte Wiens und das sollen sie auch bleiben“, so Sima.