Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen unserer Fahrgäste.

Wie viele Fahrzeuge der Wiener Linien sind klimatisiert?

Die Wiener Linien kaufen seit 2002 nur noch klimatisierte Fahrzeuge. Daher steigt der "Klima"-Anteil ständig. Insgesamt sind schon zwei Drittel unserer Fahrzeuge klimatisiert (Busse: 100 Prozent, U-Bahn: 50 Prozent, Straßenbahn: 39 Prozent, insgesamt: 67 Prozent).

Unsere Busse sind bereits zu 100 Prozent "mit Klima" unterwegs. Auf den Linien U1, U2, U3 und U4 sind alle V-Züge klimatisiert. Die älteren Silberpfeile haben keine Klimaanlage. Auf der U6 sind die Züge der jüngeren Generation serienmäßig mit einer Klimaanlage ausgestattet. Für die älteren Züge werden seit Sommer 2019 neue Klimageräte nachgerüstet, die heizen UND kühlen können.

Unsere Straßenbahnen sind zu knapp 40 Prozent mit einer Klimaanlage ausgestattet. Die jüngere Generation unserer Niederflur-Bims ULF und natürlich der Flexity kommen serienmäßig mit Klimaanlage. Die Hochflurmodelle (Type E) und die erste ULF-Generation haben keine Klimaanlage.

Warum sind noch immer Fahrzeuge ohne Klimaanlage unterwegs?

Unsere Busse sind bereits zu 100 Prozent auf "Klima" umgestellt. Unsere Schienenfahrzeuge (U-Bahn, Bim) haben jedoch eine viel längere Lebensdauer, sie sind 30 Jahr und länger im Einsatz. Als die erste Generation der ULF und U6 gekauft wurde, war es in Wien noch nicht so heiß wie heute. Wir können diese Fahrzeuge nicht wegwerfen, "nur" weil sie keine Klimaanlage haben - das wäre unwirtschaftlich und wir könnten auch unsere dichten Intervalle nicht aufrecht erhalten. Daher dauert es einige Zeit, bis der ganze Furhpark auf "Klima" umgestellt ist.

Woran erkenne ich einen klimatisierten ULF bzw. eine klimatisierte U6?

Lüftungsschlitze im ULF mit KlimaanlageZoom

ULF

Im Innenraum eines klimatisierten ULF befinden sich an der Decke über den Sitzen Luftdüsen, aus denen die kühle Luft strömt (siehe Bild). Die Lampen sind mittig an der Decke angebracht. Es gibt keine Lüftungskiemen an den Fenstern. Alle Leuchten und Blinker des Fahrzeugs sind rund.

Ein ULF ohne Klimaanlage hat Lüftungskiemen und Sonnenschutzfolien an den Fenstern. Dadurch wird die Temperatur um bis zu 5°C gesenkt. Innen gibt es keine Luftdüsen, die Lampen sind über den Sitzen angebracht.

 
Gelbe Haltestangen im klimatisierten U6-ZugZoom

U6

Klimatisierte U6-Waggons haben keine Lüftungskiemen an den Fenstern. Innen, oben an der Decke, befinden sich kleine "Löcher", aus denen die kühle Luft strömt (siehe Bild).

Bei U6-Wagen ohne Klimaanlage sind an den Fenstern Sonnenschutzfolien und Lüftungskiemen angebracht, die für Abkühlung sorgen. Innen, an der Decke, gibt es keine Luftdüsen. Wenn es im Wagen graue Haltestangen gibt, hat er keine Klimaanlage. 

 

Wie funktioniert die Klimaanlage in den Öffis?

Unsere Klimaanlagen sind darauf ausgelegt, die Temperatur im Fahrgastraum gegenüber der Außentemperatur um ca. 5°C abzukühlen. Da Klimaanlagen bei Niederflurfahrzeugen auf dem Dach verbaut sind, bestimmen das Platzangebot und die maximal mögliche Belastung die Größe und damit die Leistungsfähigkeit der Klimaanlage. Um eine stärkere Abkühlung zu erreichen, wären größere und schwerere Klimageräte nötig - diese hätten aber auf dem Dach unserer Fahrzeuge keinen Platz und sie wären auch zu schwer.

Wann wird die Klimaanlage eingeschaltet?

Unsere Klimaanlagen sind IMMER in Betrieb. Sie regeln das ganze Jahr über die Temperatur in unseren Fahrzeugen. Je nach Bedarf heizt, kühlt oder lüftet die Anlage. Es gibt keinen Tag "X", an dem die Klimaanlagen ein- oder ausgeschaltet werden. Unsere FahrerInnen/LenkerInnen haben keine Möglichkeit, die Anlage ein- oder auszuschalten.

Wer stellt die Temperatur ein?

Das macht die Klimaanlage vollautomatisch. Temperaturfühler innen und außen am Fahrzeug messen laufend die Temperatur. Die Daten fließen in ein Steuergerät, das die richtige Temperatur für den Fahrgastraum berechnet. Unsere FahrerInnen/LenkerInnen haben keine Möglichkeit, die Temperatur kälter oder wärmer einzustellen oder die Klimaanlage ein- oder auszuschalten. 

Warum werden die Öffis nicht stärker gekühlt?

Unsere Klimaanlagen sind darauf ausgelegt, die Temperatur im Fahrzeug um rund 5°C gegenüber der Außentemperatur abzusenken. Für eine stärkere Kühlung bräuchten wir größere, schwerere Geräte. Die hätten aber auf dem Dach unserer Fahrzeuge keinen Platz (dort sind schon viele andere Komponenten verbaut), und sie wären zu schwer (unsere Fahrzeuge wurden nicht für dieses Gewicht konstruiert, man kann es nicht einfach nachträglich "oben drauf packen"). 

Warum ist es manchmal trotz Klimaanlage heiß?

Wenn Sie in einem ULF gefahren sind, in dem es heiß war, hatte der wahrscheinlich keine Klimaanlage. Nur die ULF der zweiten Generation (seit 2007 im Einsatz), haben eine Klimaanlage. Die älteren ULF sind nicht klimatisiert. Es kann auch vorkommen, dass eine Klimaanlage defekt ist. Bitte informieren Sie die/den FahrerIn/LenkerIn (Wagennummer!), wir überprüfen das umgehend.

In meinem Auto ist es kühl. Warum geht das nicht in den Öffis?

Wie Sie wissen, arbeitet eine Klimaanlage am besten in geschlossenen Räumen. Genau hier liegt das Problem von Öffi-Klimaanlagen: Durch den Fahrgastwechsel in den Haltestellen werden im Minutentakt die Türen geöffnet, die kalte Luft entweicht und heiße Luft strömt in den Wagen. Zudem produziert jeder Fahrgast Wärme. Außerdem sind Straßenbahnen und Busse (teilweise auch die U-Bahn) an der Oberfläche unterwegs und voll der Witterung ausgesetzt. Das alles schwächt die Leistung der Klimaanlage.

Auf unserem Blog erklären wir ausführlich, wie unsere Klimaanlagen funktionieren. Sie finden außerdem Fotos, Filme und Antworten auf die häufigsten Fragen unserer Fahrgäste.

Zum Blogbeitrag: Klimaanlage in den Öffis



 

Geändert am: 05.07.2019

Kann ich meinen Hund mitnehmen?

Natürlich können Sie Ihren Hund in den Öffis mitnehmen - BesitzerInnen einer Jahreskarte sogar gratis. Auch kleine Hunde, die in einem tiergerechten Behälter transportiert werden, fahren kostenlos. Assistenzhunde (Blindenführhunde, Servicehunde, Signalhunde) mit gültigem Eintrag im Behindertenpass sind ebenfalls kostenlos unterwegs.

Braucht er einen Maulkorb?

Für Hunde, die nicht in einem geeigneten Behälter transportiert werden, besteht Maulkorb- und Leinenpflicht. Unter anderem ist das Vorschrift, damit der Hund nicht aus Angst zuschnappen kann; was etwa im Fall einer Notbremsung möglich ist. Assistenzhunde mit gültigem Eintrag im Behindertenpass sind von der Maulkorb-Pflicht ausgenommen.

Alkohol in den Öffis ist doch erlaubt, oder?

Ganz klar, nein! Der Konsum von alkoholischen Getränken ist im Netz der Wiener Linien verboten. Regelmäßige Befragungen zeigen ganz deutlich, dass das Trinken von Alkohol in U-Bahn, Bus und Bim von besonders vielen Fahrgästen als störend empfunden wird.

Darf man laute Musik hören oder musizieren?

Nein. Lärmen, Musizieren, lautes Musikhören und der Betrieb von lärmerzeugenden Geräten ist in den Anlagen und Fahrzeugen der Wiener Linien nicht erlaubt.

Darf ich mein Fahrrad in den Öffis mitnehmen?

  • In der U-Bahn dürfen Sie von Montag bis Freitag jeweils von 9 Uhr bis 15 Uhr und ab 18:30 Uhr gratis ein Fahrrad mitnehmen, am Wochenende den ganzen Tag.
  • In Straßenbahnen und Bussen ist es aus Sicherheitsgründen nicht gestattet, Fahrräder mitzunehmen; dafür sind diese Fahrzeuge auch gar nicht zugelassen. Ausnahme: zusammengeklappte Klappräder. 

Wann darf ich in der U-Bahn ein Fahrrad mitnehmen?

  • Von Montag bis Freitag (falls Werktag) von 9 bis 15 Uhr und ab 18:30 Uhr
  • An Samstagen, Sonn- und Feiertagen den ganzen Tag

Kann ich überall einsteigen? Wo kann ich mein Fahrrad in der U-Bahn abstellen?

An Türen mit diesem Piktogramm dürfen Sie mit Ihrem Fahrrad einsteigenZoom

Bitte steigen Sie nur bei jenen U-Bahn-Türen ein, die mit dem blauen Fahrrad-Piktogramm gekennzeichnet sind. Stellen Sie ihr Fahrrad quer zur Fahrtrichtung ab und halten Sie es während der gesamten Fahrt fest. 

Pro Einstiegsraum sind maximal zwei Fahrräder gestattet. Befinden sich im Einstiegsraum bereits ein Kinderwagen und ein Fahrrad, dürfen Sie kein weiteres Fahrrad mehr abstellen. Die Bereiche für Kinderwagen sind als Abstellplatz verboten.

Es ist nicht erlaubt, gleichzeitig ein Fahrrad und einen Hund mitzunehmen. 

 

Wie viele Fahrräder darf ich mitnehmen?

Jeder Fahrgast darf maximal ein Rad mitnehmen und muss damit bei den vorgesehenen Türen einsteigen. Pro Einstiegsraum sind maximal zwei Fahrräder gestattet. Befinden sich im Einstiegsraum bereits ein Kinderwagen und ein Fahrrad, darf kein Fahrrad mehr abgestellt werden. Die gleichzeitige Mitnahme eines Fahrrads und eines Hundes ist verboten.

Darf ich auch ein E-Bike gratis mitnehmen?

Ja, auch der Transport von E-Bikes ist kostenfrei möglich. Der Transport von Sonderkonstruktionen wie Tandems oder Fahrrädern mit Hilfsantrieben (ausgenommen E-Bikes) ist aber aus Sicherheitsgründen verboten.

Gibt es ein Mindestalter für Fahrgäste, die ein Fahrrad mitnehmen?

Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr dürfen ihr Fahrrad nur in Begleitung einer erwachsenen Person mitnehmen. Wenn Sie mit mehreren Kindern unter zwölf Jahren unterwegs sind, muss jedes Kind mit Fahrrad von einer erwachsenen Person begleitet werden.

Was passiert bei einer Betriebsstörung mit meinem Fahrrad?

Wenn Sie wegen einer Störung den Zug außerhalb einer Station verlassen müssen, müssen Sie Ihr Fahrrad aus Sicherheitsgründen im Zug zurücklassen. Unsere MitarbeiterInnen informieren Sie gerne, wie Sie ihr Fahrrad wiederbekommen.

Dürfen nur Jahreskarten-BesitzerInnen gratis ein Rad mitnehmen?

Nein, die Fahrradmitnahme ist mit allen Tickets gratis möglich. Als Jahreskarten-BesitzerIn profitieren Sie aber von der erweiterten Gratismitnahme in den S-Bahnen und Regionalzügen der ÖBB in der Kernzone Wien.

Informationen zum Radfahren in Wien finden Sie außerdem hier: www.fahrradwien.at

Wieso sind die Abstände zwischen den Niederflurstraßenbahnen manchmal so lang?

Die Fahrzeug-Flotte der Wiener Linien wird laufend erneuert. Jedes Jahr werden alte Straßenbahnen durch neue ULFs (ULF = Ultra Low Floor) ersetzt. Zwischenzeitlich wird darauf geachtet, dass Niederflurstraßenbahnen möglichst gleichmäßig verteilt im Netz unterwegs sind.

Allerdings kann es auch bei optimaler Planung des ULF-Einsatzes durch Unfälle im Straßenverkehr, Falschparker, defekte Züge und vieles andere mehr zu einer neuen Reihung der Züge kommen. In diesen Fällen kann sich dann auch der Abstand zwischen den ULFs vergrößern.

Warum fährt meine Linie nicht öfter? Wie wird ein Intervall eigentlich festgelegt?

Durch regelmäßige Verkehrsbeobachtungen und Fahrgastzählungen erheben die Wiener Linien laufend den Bedarf an Öffis im Betriebsgebiet. Auf Basis dieser Zahlen und Daten werden die Intervalle der Linien und die zum Einsatz kommenden Fahrzeuge festgelegt. Ziel ist es, bei verantwortungsvollem Umgang mit den finanziellen Mitteln das bestmögliche Angebot für die Fahrgäste sicherzustellen.

Warum kommt es immer wieder vor, dass mir ein Bus vor der Nase wegfährt. Kann der Fahrer/die Fahrerin nicht auf mich warten?

Damit die öffentlichen Verkehrsmittel pünktlich unterwegs sein können und die geplanten Anschlüsse an andere Linien gewährleistet sind, muss der Haltestellenaufenthalt in zeitlicher Hinsicht sehr genau eingehalten werden. Nach Möglichkeit werden unsere FahrerInnen natürlich auf einzelne Fahrgäste warten, häufig geht das aber einfach nicht.

Wieso bleibt der Minuten-Countdown an der Haltestelle manchmal über mehrere Minuten gleich?

Jedes Fahrzeug übermittelt dem Leitrechner der Wiener Linien in regelmäßigen Abständen seine Position. Der Leitrechner wertet die empfangenen Positionsdaten aus und ermittelt den Abstand zur Haltestelle. Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Geschwindigkeit für die jeweilige Tageszeit und die betreffende Strecke wird dann der Abstand in einen Zeitwert umgerechnet. Dieser Wert, der Countdown bis zur Abfahrt, wird u.a. für Fahrgastinfo-Säulen, den Abfahrtsmonitor oder die Öffi-App qando herangezogen.

Die Entfernung eines Fahrzeuges zur Haltestelle wird also in Minuten ausgegeben. Ändert sich die Position eines Fahrzeuges aus irgendeinem Grund nicht – etwa weil das Verkehrsaufkommen besonders stark ist oder andere Umstände die Weiterfahrt verzögern –, ändert sich auch die Entfernung zur Haltestelle nicht; der angezeigte Countdown bleibt somit gleich. Hält dieser Zustand längere Zeit an, wird für die betroffene Linie eine Störungsmeldung bereitgestellt.

Wie kann ich am Bahnsteig Hilfe holen?

Auf jedem Bahnsteig gibt es Sicherheitseinrichtungen, gut zu erkennen am grünen SOS-Würfel, der direkt darüber angebracht ist: Neben dem Zugnotstopp befindet sich die Notrufstelle. Beide sind in Rot gehalten, gut sichtbar und mit Anleitungen versehen.

Wenn Sie den Notruf betätigen, werden Sie sofort und ohne Warteschleife mit einem/einer Mitarbeiter/in der Leitstelle verbunden. Der Zugnotstopp stoppt ein- und ausfahrende U-Bahn-Züge. Die FahrerInnen erhalten ein Signal und dürfen nicht mehr in die Station einfahren bzw. werden sie angewiesen, besonders langsam "auf Sicht" einzufahren. Auch ein Alarm ertönt.

Und was genau soll ich tun, wenn am Bahnsteig jemand Hilfe braucht?

  1. Laufen Sie zum grünen SOS-Würfel – direkt darunter finden Sie die Sicherheitseinrichtungen.
  2. Drücken Sie die Notruftaste. Sie werden mit der Leitstelle verbunden.
  3. Beschreiben Sie die Situation. Die Leitstelle schaltet die Kameras ein, um die Lage zu beurteilen, und schickt Einsatzkräfte in die Station.

Bleiben Sie in der Nähe der Person, die Hilfe braucht - nicht allein zu sein, beruhigt.

Wie reagiere ich richtig, wenn jemand auf die U-Bahn-Gleise gestürzt ist?

  1. Laufen Sie zum grünen SOS-Würfel am Bahnsteig – direkt darunter sind Zugnotstopp und Notruftaste.
  2. Ziehen Sie den Zugnotstopp – so kann kein Zug mehr ein- oder ausfahren.
  3. Verständigen Sie über die Notruftaste die Leitstelle, sie schickt die Einsatzkräfte.

Gehen Sie nicht selbst auf das Gleis! Bleiben Sie in der Nähe der Person, die Hilfe braucht - nicht allein zu sein, beruhigt.

Und wenn im Fahrzeug etwas passiert?

Selbstverständlich gibt es auch in unseren Fahrzeugen die Möglichkeit, auf Notsituationen entsprechend zu reagieren. Gleich beim Einsteigen in die U-Bahn finden Sie neben der Tür die Notbremse und eine Sprecheinrichtung, über die Sie mit dem/der Fahrer/in des Zuges Kontakt aufnehmen und die Situation schildern können. Dabei ertönt übrigens kein lautes Signal oder dergleichen. Sie können also auch "unbemerkt" Hilfe holen.

Ziehen Sie die Notbremse, während sich der Zug zwischen zwei Stationen im Tunnel befindet, bleibt der Zug aus Sicherheitsgründen nicht sofort, sondern erst in der nächsten Station stehen.

Aber vielleicht ist es ja gar kein Notfall…

Im Zweifelsfall ist es ein Notfall! Bitte zögern Sie nicht, den Notruf in den Öffis zu benutzen, wenn Sie oder ein anderer Fahrgast Hilfe brauchen!

Ab welchem Alter braucht mein Kind ein Ticket?

Junge Fahrgäste, die noch nicht schulpflichtig sind, fahren generell kostenlos. Die Freifahrt gilt bei den Wiener Linien zusätzlich bis zum Ende jenes Schuljahres, in dem ein Kind das sechste Lebensjahr vollendet.

Bei den ÖBB gilt der sechste Geburtstag als Stichtag. Außerhalb Wiens endet die Gratisbeförderung in Begleitung ebenfalls mit dem vollendeten sechsten Lebensjahr.

Und wie ist das in den Schulferien?

In den Wiener Schulferien, an Sonn- und Feiertagen sowie am 2. und 15. November sind Kinder und Jugendliche bis zum 15. Geburtstag gratis im Netz der Wiener Linien unterwegs. Die Freifahrt gilt allerdings nicht an sogenannten "schulautonomen Tagen", die von der jeweiligen Schule freigegeben werden.

Für ältere SchülerInnen (ausgenommen BerufsschülerInnen), die eine öffentliche Schule in Österreich bzw. eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht besuchen, gilt diese Freifahrt-Regelung bis zum vollendeten 24. Lebensjahr. Als Nachweis wird der SchülerInnen-Ausweis anerkannt.

Müssen Straßenbahn-FahrerInnen Kinderwagen in die Bim heben?

Die FahrerInnen der Wiener Linien sind dazu angehalten, Ihnen beim Einsteigen mit dem Kinderwagen zu helfen. Bitte steigen Sie bei den älteren Hochflur-Garnituren mit dem Kinderwagen nur bei der vordersten Türe ein.

Müssen LenkerInnen den Bus absenken, wenn ich mit einem Kinderwagen einsteigen möchte?

Unsere LenkerInnen senken den Bus gerne ab. Bitte weisen Sie darauf hin, sollte der Einstiegswunsch einmal nicht bemerkt werden. Da der Druck im Hydrauliksystem des Busses, der für das Absenken gebraucht wird, während der Fahrt aufgebaut wird, kann es bei kurzen Stationsabständen und häufigem Absenken vorkommen, dass nicht genügend Druck im Hydrauliksystem vorhanden ist. In diesem Fall ist das Absenken leider nicht möglich.

Ist es richtig, dass KontrollorInnen weglaufende Personen nicht festhalten dürfen?

Nein. Dass nur Polizei-BeamtInnen flüchtende Personen festhalten dürfen, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Auch die MitarbeiterInnen der Wiener Linien dürfen Flüchtende festhalten. Das gilt vor allem dann, wenn die betreffende Person während ihrer Flucht andere Fahrgäste gefährdet.

Müssen Fahrschein-KontrollorInnen ihren Dienstausweis immer gut sichtbar an der Kleidung tragen?

Nein, es gibt durchaus Situationen, in denen das nicht der Fall ist. Zum Beispiel bei Großkontrollen an den wichtigsten Knotenpunkten. Dort sind auch MitarbeiterInnen in ziviler Kleidung und ohne Wiener-Linien-Warnweste im Einsatz. Natürlich können Sie sich bei jeder Kontrolle den Dienstausweis zeigen lassen. Auf diesem Ausweis finden sich die Dienstnummer sowie ein Bild des Kontrollors/der Kontrollorin.

Ist es richtig, dass SchwarzfahrerInnen sich nicht ausweisen müssen?

Das ist teilweise richtig. Wenn eine Person ohne Ticket angetroffen wird und die Mehrgebühr von derzeit Euro 105,- sofort bezahlt, braucht sie keinen Ausweis vorzuzeigen. Möchte der Fahrgast die Mehrgebühr mittels Zahlschein entrichten, muss den Kontrollorganen der Wiener Linien ein Ausweis gezeigt werden. Im Fall der Weigerung muss die Polizei hinzugezogen werden.

Muss ich mein Ticket bei einer Kontrolle aushändigen?

Ja. Laut Beförderungsbedingungen sind die Fahrausweise unseren MitarbeiterInnen bei einer Kontrolle "auf Verlangen vorzuweisen und erforderlichenfalls zur Prüfung zu übergeben".  Die Aufforderung zur Übergabe ist auch für elektronische Tickets vorgesehen, also zum Beispiel bei einem Handyticket.

Kann ich mein Handyticket erst im Fahrzeug lösen?

Nein. Ganz allgemein gilt: Die Fahrgäste der Wiener Linien benötigen ein gültiges Ticket, bevor sie die Fahrt mit den Öffis antreten. Ausnahme: Wer seinen Fahrschein (zum geringfügig höheren Preis) in der Bim kauft, muss das unmittelbar nach dem Einsteigen beim Fahrscheinautomaten erledigen. Handytickets müssen auf jeden Fall vor Beginn der Fahrt gelöst werden. Wann ein Handyticket gekauft wurde, ist nachvollziehbar.

Wie kann ich die Mehrgebühr bezahlen?

Sie können die Mehrgebühr sofort bar oder mit der Bankomatkarte bezahlen. Andernfalls bekommen Sie einen Zahlschein ausgehändigt. Die Mehrgebühr erhöht sich dadurch um 10 Euro.

Was muss ich tun, damit ich die neue Jahreskarte bekomme?

  • Für die neue Jahreskarte brauchen wir ein digitales Foto von Ihnen. Laden Sie bitte unter www.wienerlinien.at/jahreskarte ein Foto hoch.
  • Mit der nächsten Verlängerung bekommen Sie die neue Jahreskarte rechtzeitig und bequem mit der Post zugesendet.

Ich kenne mich mit dem Internet nicht aus, ich kann kein Foto hochladen. Was tue ich?

  • Idealerweise kann Ihnen jemand beim Hochladen behilflich sein, z.B. Verwandte oder Freunde. Falls das nicht möglich ist, können Sie mit Ihrem Bild in eine der Informations- und Ticketstellen der Wiener Linien bzw. in unser Kundenzentrum in Erdberg kommen. Die MitarbeiterInnen helfen Ihnen gern.

Ich bin Barzahler/Vorauszahler und muss ohnehin zu den Wiener Linien gehen. Muss ich trotzdem ein Foto hochladen?

  • Ja bitte! Nutzen Sie die Möglichkeit, online stressfrei und ohne Wartezeit von zuhause aus ein Foto hochzuladen.
  • Sie können den fälligen Betrag dann auch gleich online mittels Online-Banking oder Kreditkarte begleichen. Sie bekommen die neue Jahreskarte rechtzeitig und bequem mit der Post zugesandt.

Kann ich vor Ort bei den Wiener Linien ein Foto machen lassen?

  • Das ist leider aus technischen und organisatorischen Gründen nicht möglich. Wir bitten Sie, ein Foto online hochzuladen.

Bis wann muss ich das Foto hochladen?

  • Spätestens 30 Tage vor Gültigkeitsbeginn der Karte (also z.B. spätestens am 02.12.2014 für Gültigkeitsbeginn 01.01.2015).

Ich habe schon einmal ein Foto hochgeladen, muss ich das nun erneut tun?

  • Wenn Sie das Foto am oder nach dem 18. März 2014 hochgeladen haben, ist Ihr Foto gespeichert und Sie brauchen nichts weiter zu tun.
  • Wenn Sie das Foto vor dem 18. März 2014 hochgeladen haben, überprüfen Sie bitte, ob das Foto in Ihren persönlichen Daten im Online-Jahreskartenservice (www.wienerlinien.at/jahreskarte) vorhanden ist. Aufgrund einer systemtechnischen Umstellung wurde Ihr Bild unter Umständen nicht übernommen. In diesem Fall laden Sie bitte erneut ein Bild hoch.
  • Wenn Sie in der Zwischenzeit Ihre Jahreskarte gekündigt haben und nun erneut eine bestellen wollen, müssen Sie jedenfalls ein Foto hochladen. Aus datenschutzrechtlichen Gründen löschen wir Fotos von KundInnen umgehend nach der Kündigung der Karte.

Die Jahreskarte wird von meinem Arbeitgeber bezahlt. Wie erhalten die Wiener Linien mein Foto?

  • Derzeit ist es noch nicht möglich, in diesem Fall ein Foto hochzuladen. Die Funktionalität wird jedoch in nächster Zeit nachgereicht.

Das Foto auf der Jahreskarte ist viel zu klein/nicht erkennbar, wie kann ich es ändern?

Das Foto auf der Jahreskarte gefällt mir nicht, wie kann ich es ändern?

  • Laden Sie unter www.wienerlinien.at/jahreskarte ein neues Foto hoch. Sie erhalten dann bei der nächsten Verlängerung Ihrer Jahreskarte die neue Plastikkarte.

Kernzone Wien (ehemals Zone 100)

Die Kernzone Wien umfasst alle Linien innerhalb Wiens (Bahn, Badner Bahn, Bus, Straßenbahn, U-Bahn, die meisten regionalen Autobuslinien).

Ausgenommen sind Flughafenbusse, die Westbahn und der City Airport Train (CAT).

Wenn Sie einen Wiener Linien Fahrschein haben, dann können Sie damit bis zu folgenden Bahnstationen fahren:

  • Weststrecke nach St. Pölten: Station Purkersdorf Sanatorium
  • Südstrecke nach Wiener Neustadt: Station Liesing
  • Strecke Ebenfurth: Station Wien-Blumental
  • Richtung Osten nach Gramatneusiedl: Station Kledering
  • Richtung Osten nach (Flughafen Wien) Hainburg-Wolfsthal: Station Schwechat Stadt
  • Richtung Osten nach Marchegg: Station Aspern Nord
  • Richtung Korneuburg NW: Station Strebersdorf
  • Nordstrecke Richtung Gänserndorf & Tschechien: Station Süßenbrunn
  • Nordstrecke Richtung Laa an der Thaya: Station Gerasdorf
  • Franz Josef Bahn Richtung Klosterneuburg: Station Nußdorf
  • Badner Bahn: Station Vösendorf-Siebenhirten