Georg Salner

„U-BauAlphabet“ Die Eingangsrichtung ermöglicht die Aufsicht auf eine Anzahl von 39 schmalen und hohen Streifen, die durch schräg gestellte Wandpaneele vorgegeben sind.
Georg Salner
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Die Installation von Georg Salner befindet sich an einem ca. 40 Meter langen Gang, der zu den Bahnsteigen führt. Einzig die Eingangsrichtung ermöglicht die Aufsicht auf eine Anzahl von 39 schmalen und hohen Streifen, die durch schräg gestellte Wandpaneele vorgegeben sind.

Auf diesen Sichtstreifen sind insgesamt 70 Wortzusammensetzungen senkrecht angeordnet. Es handelt sich um Begriffe der Kommunikation aus dem Kernbereich des U-Bahnbaus, die in der wertfreien künstlichen Reihung des Alphabets aufgelistet wurden, was die Herstellung eines kulturell codierten und allgemein akzeptierten „Verlaufs“ bedeutet.

Außerdem liegt darin eine Andeutung des Enzyklopädischen, somit die versuchte Darstellung des „Ganzen“. Es ist eine Arbeit über die Macht von Buchstaben und gleichermaßen eine Wiederholung ihrer Häufung im Stadtraum und im medialen Raum. Daneben ist es auch ein Projekt von Sprachforschung, das die Dehnbarkeit von Sprache untersucht und die Poetik einer technischen Sprache sichtet und sichtbar macht.

Das Farbkonzept besteht in einer von dunklen gebrochenen Rottönen bis zu hellen gebrochenen Gelbtönen reichenden Abstufung über 20 Streifen bis zur Mitte der Wand, von wo sie sich im Helligkeitswert abfallend wiederholt. Die darin angelegte Symmetrie wird nie als solche wahrgenommen. Wichtig ist auch, dass es dort am hellsten ist, wo der Gang gefühlsmäßig am dunkelsten ist.

Somit ist das Werk in exakter Abstimmung auf den Ort seiner Bestimmung erstellt. Es kann die BenützerInnen– im Vorübergehen - mit den Grundlagen des Werdens des Ortes in Verbindung bringen.

Technik:
39 Metallstreifen (280 x 15 cm auf dem Grundpaneel), in gebrannten Email-Farben

www.koer.or.at

 

 

Georg Salner, geboren 1958 in Galtür in Tirol, studierte Grafik an der Akademie der bildenden Künste Wien. Er lebt und arbeitet in Wien.

Er wurde mit angesehenen Preisen ausgezeichnet, erhielt für mehrere Jahre ein Bundesatelier in Wien und konnte mit staatlichen Reisestipendien Rom, Indien, Pakistan und China kennenlernen.

Er nahm teil an (Druck-)Graphik- Biennalen (Ljubljana und London 1981, Baden-Baden und Frechen 1983, Nürnberg 1988) und stellte u.a. im Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste, der Kunsthalle und dem Kunstforum, alle Wien, im Innsbrucker Ferdinandeum, dem Linzer Wolfgang Gurlitt-Museum, in zahlreichen österreichischen Galerien und Betrieben, weiters in Deutschland, Italien, Nepal und der Schweiz.

Arbeiten von ihm befinden sich in zahlreichen öffentlichen und institutionellen Sammlungen, u.a. der Albertina, dem MAK, dem MUMOK, dem Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste, alle in Wien, dem Ferdinandeum in Innsbruck, dem Rupertinum in Salzburg, dem Lentos in Linz. Arbeiten im öffentlichen Raum: „door double“ am Linzer Rathaus 1997, die Gestaltung der U4-Station Hütteldorf mit dem „U-Bau Alphabet“ 1999/2000, eine Wandinstallation für die Messe Wien Neu 2003, Arbeiten bei der Bergstation Pardorama in Ischgl, Tirol, 2003 und in der Hauptschule Paznaun in Kappl, Tirol 2008

Georg Salner, geboren 1958 in Galtür in Tirol, studierte Grafik an der Akademie der bildenden Künste Wien. Er lebt und arbeitet in Wien.

Er wurde mit angesehenen Preisen ausgezeichnet, erhielt für mehrere Jahre ein Bundesatelier in Wien und konnte mit staatlichen Reisestipendien Rom, Indien, Pakistan und China kennenlernen.

Er nahm teil an (Druck-)Graphik- Biennalen (Ljubljana und London 1981, Baden-Baden und Frechen 1983, Nürnberg 1988) und stellte u.a. im Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste, der Kunsthalle und dem Kunstforum, alle Wien, im Innsbrucker Ferdinandeum, dem Linzer Wolfgang Gurlitt-Museum, in zahlreichen österreichischen Galerien und Betrieben, weiters in Deutschland, Italien, Nepal und der Schweiz.

Arbeiten von ihm befinden sich in zahlreichen öffentlichen und institutionellen Sammlungen, u.a. der Albertina, dem MAK, dem MUMOK, dem Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste, alle in Wien, dem Ferdinandeum in Innsbruck, dem Rupertinum in Salzburg, dem Lentos in Linz.

Arbeiten im öffentlichen Raum: „door double“ am Linzer Rathaus 1997, die Gestaltung der U4-Station Hütteldorf mit dem „U-Bau Alphabet“ 1999/2000, eine Wandinstallation für die Messe Wien Neu 2003, Arbeiten bei der Bergstation Pardorama in Ischgl, Tirol, 2003 und in der Hauptschule Paznaun in Kappl, Tirol 2008

www.georgsalner.net