Unternehmensprofil

Die Wiener Linien sind die erste Adresse für Mobilität in der Millionenstadt Wien.

Gute Leistung zum fairen Preis

Die Wiener Linien sind die erste Adresse für Mobilität in der Millionenstadt Wien. Wir bauen und betreiben das Netz von U-Bahn, Autobus und Straßenbahn in der Stadt und sorgen dafür, dass jeden Tag 2,6 Millionen Fahrgäste rasch, sicher und bequem an ihr Ziel kommen.

Besonders für Wien sind dabei das dichte Netz aus tausenden Haltestellen im Stadtgebiet, besonders kurze Wartezeiten und der stetige Ausbau des U-Bahn-Netzes. Umweltschutz – die Öffis verbrauchen im Vergleich zum Auto zehnmal weniger Energie, sind leiser und großteils elektrisch unterwegs – ist uns dabei genauso ein Anliegen wie Sicherheit und Verlässlichkeit.

Die Wiener Linien werden nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt. Sie sind eine Tochtergesellschaft der WIENER STADTWERKE GmbH. Für langfristige Stabilität steht unser mittelbarer Eigentümer, die Stadt Wien. Sie garantiert durch Zuschüsse, dass die WienerInnen ausgezeichnete Verbindungen zu einem fairen Preis erhalten.

Mit mehr als 8.700 MitarbeiterInnen sind die Wiener Linien einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Unsere MitarbeiterInnen aus 27 Ländern sind dabei genauso vielfältig wie Wien. Sie arbeiten in dutzenden Berufsbildern – von der Kfz-Technikerin bis zum Elektriker, von der U-Bahn-Stationswartin bis zum Angebotsplaner. Gemeinsam ist ihnen Einsatz rund um die Uhr und die Gewissheit, zu einer lebenswerten Stadt beizutragen.

Unser Ziel: die Fahrgast-Milliarde

Ziel für die Zukunft: Bis 2020 wollen wir den Anteil der Öffis an den Wegen der WienerInnen auf 40 Prozent steigern – das bedeutet mehr als eine Milliarde Fahrgäste im Jahr. Und: neue Mobilitätsformen miteinander vernetzen und unser Unternehmen noch umweltfreundlicher und innovativer machen.

Täglich fünf Mal rund um die Erde mit 2,6 Millionen Fahrgästen

Die Wiener Linien betreiben das größte Verkehrsnetz Österreichs. Es umfasst

  • rund 83 Kilometer U-Bahn,
  • rund 220 Kilometer Straßenbahn (das ist das sechstgrößte Straßenbahnnetz der Welt) und
  • Buslinien in der Gesamtlänge von knapp 850 Kilometern.

Jeden Tag wählen 2,6 Millionen Fahrgäste die Wiener "Öffis", um ihre Wege schnell, kostengünstig und umweltschonend zurückzulegen.

2018 haben die Fahrzeuge der Wiener Linien fast 78 Millionen Kilometer abgespult. Das sind täglich 210.300 Kilometer – oder anders gesagt: mehr als fünf Mal rund um die Erde! 2018 legten sie rund 400.000 Kilometer mehr zurück als im Jahr davor, und das wiederum entspricht in etwa der Entfernung zwischen Erde und Mond.

Die meisten Kilometer legen unsere Busse zurück (39,4 Mio.), gefolgt von den Straßenbahnen (22,8 Mio.) und den U-Bahnen (15,6 Mio.). 

Die Öffis sind das liebste Verkehrsmittel der WienerInnen

Grafik: Entwicklung der Fahrgastzahl 1995-2017Zoom

Die Beliebtheit der Öffis in Wien lässt sich in Zahlen messen. So erreichte die Zahl unserer Fahrgäste 2017 zum vierten Mal in Folge einen Rekordwert: 961,7 Millionen Fahrgäste wurden im Netz der Wiener Linien gezählt – das entspricht über 2,6 Millionen Fahrten pro Tag, so vielen wie noch nie in der Unternehmensgeschichte.

Auch die stetig wachsende Zahl der Öffi-Jahreskarten belegt diesen Trend. Waren 2011 noch 363.000 Menschen mit einer Jahreskarte der Wiener Linien unterwegs, so hat sich dieser Wert bis Ende 2017 mit 778.000 mehr als verdoppelt. In Wien sind erneut deutlich mehr Öffi-Jahreskarten im Umlauf als PKW angemeldet. 

Und schließlich belegt der Vergleich mit anderen Fortbewegungsarten die Vorliebe der WienerInnen für die Öffis: 38 Prozent ihrer Wege legten die WienerInnen 2017 mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. An zweiter Stelle hat mittlerweile das Zu-Fuß-Gehen (28 Prozent) den PKW überholt (27 Prozent), gefolgt vom Fahrrad (7 Prozent). Grafik: Modal Split

 

In unseren Fahrzeugen findet ganz Graz Platz

Für unsere Fahrgäste sind mehr als 450 Busse, über 500 Straßenbahnzüge und über 150 U-Bahn-Züge unterwegs. Insgesamt finden gleichzeitig mehr als 260.000 Menschen in den Fahrzeugen Platz – also mehr, als Österreichs zweitgrößte Stadt, Graz, Einwohner hat. Zu Spitzenzeiten sind knapp 1.000 Fahrzeuge gleichzeitig unterwegs.

 

Zur Infrastruktur der Wiener Linien gehören nicht nur Straßenbahn- und U-Bahn-Gleise oder Tunnelanlagen, sondern auch 109 U-Bahn-Stationen, drei Bus-Garagen, zehn Straßenbahnremisen, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind, sowie vier U-Bahn-Betriebsbahnhöfe und die Hauptwerkstätte in Simmering. Im gesamten Netz betreuen unsere TechnikerInnen 276 Aufzüge und 387 Rolltreppen.

 

Für Ticketkauf und -entwertung stehen rund 900 Automaten und 4.000 Entwerter zur Verfügung. Mist kann in 2.230 Mistkübeln im U-Bahn-Bereich entsorgt werden. 17 Waschstraßen sorgen für saubere Fahrzeuge. Jede Nacht werden allein im U-Bahn-Netz mehr als 50 verschiedene Arbeiten – vom Gleisschleifen über Elektroreparaturen bis zu Bauwerksinspektionen – durchgeführt.

Über 8.700 MitarbeiterInnen, mehr als 20.000 Bewerbungen pro Jahr

Mit über 8.700 MitarbeiterInnen sind die Wiener Linien auch ein großer Arbeitgeber in der Region Wien. Rund 4.000 U-Bahn- und StraßenbahnfahrerInnen und BuslenkerInnen sind ebenso Teil der Wiener Linien wie FahrzeugtechnikerInnen, IngenieurInnen für Bau und Erhaltung der Gleisnetze, Stationen und Signale. Unsere Personalabteilung bearbeitet pro Jahr über 20.000 Bewerbungen.

Die Wiener Linien GmbH & Co KG ist eine Tochter der WIENER STADTWERKE GmbH. Die Wiener Linien erzielen Umsatzerlöse von rund 566 Mio. Euro (2017) und investieren 2018 – inklusive U-Bahn-Neubau – über 400 Millionen Euro in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs.



 

Geändert am: 28.01.2019