Wiener Linien starten Sauberkeits- und Service-Offensive

Sauberkeit

Die Wiener Linien setzen ab 1. November neue Initiativen im Bereich Sauberkeit, Sicherheit und Service. Im 933 Kilometer langen Netz sind künftig ergänzend zum bereits jetzt im Einsatz stehenden Servicepersonal der Wiener Linien der mobile „Reinigungsservice" mit 50 MitarbeiterInnen und das 70-köpfige „Linienservice", das den KundInnen mit Rat und Tat zur Seite steht, unterwegs.

„2,3 Millionen Fahrgäste nutzen Tag für Tag die Angebote der Wiener Linien. Mit
1. November bauen wir das Service für die KundInnen weiter aus. Das Wiener Linienservice und der mobile Reinigungsdienst werden dafür sorgen, dass sich die Menschen in den Wiener Öffis noch wohler fühlen.

Alle Maßnahmen stehen unter dem Motto: ‚Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme'", erklärt Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner. „88 Prozent der KundInnen sind mit den Dienstleistungen der Wiener Linien zufrieden, ein internationaler Spitzenwert im Nahverkehr.

Ziel der Stadt und der Wiener Linien ist es, mit diesen Projekten im Kundenservice qualitativ noch besser zu werden. Gleichzeitig gilt: Alle Fahrgäste sind dafür mitverantwortlich, dass die Züge, Busse und Stationen der Wiener Linien sauber bleiben", unterstreicht Brauner. Derzeit sorgen täglich 580 U-Bahn-Züge, 404 Straßenbahngarnituren und 395 Busse für die umfassende Mobilität der Wienerinnen und Wiener.

„Reinigungsservice": Sauberkeits-Check während der Fahrt
Ab dem 2. November nimmt das mobile „Reinigungsservice" bestehend aus 50 zusätzlichen Reinigungskräften seine Tätigkeit auf. Bereits jetzt stehen 370 Personen für die Reinigung von Stationen und Fahrzeugen im Einsatz. Die neue  Sauberkeitseinheit wird untertags Abfall und Verunreinigungen in den Fahrzeugen bereits während der Fahrt beseitigen.

Die neuen Reinigungskräfte, erkennbar an grünen Uniformen mit dem Namenszug „Reinigungsservice", sind auf allen Linien und zu Zeiten mittlerer Auslastung, d.h. nicht in den Früh- und Abendspitzen mit besonders starkem Fahrgastaufkommen, unterwegs. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit wird im Bereich der U-Bahn-Linien liegen - mit 1,3 Millionen Fahrgästen täglich das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in Wien. 

Die mobilen Reinigungskräfte der Wiener Linien sind eine weitere Ergänzung zum bestehenden Reinigungspersonal. Rund 370 Personen sorgen schon jetzt und auch in Zukunft dafür, dass es in den Wiener Linien sauber bleibt. Im Bereich der im Einsatz befindlichen Fahrzeuge sind etwa 70 Reinigungskräfte beschäftigt, in den U-Bahn-Stationen 230 Personen und in der internen Reinigung sind etwa 70 Personen aktiv.

Durch den Sauberkeits-Check während der Fahrt sollen auch die Fahrgäste sensibilisiert werden, auf ihr eigenes alltägliches Verhalten zu achten und dem nächsten Fahrgast den Platz (bzw. das Fahrzeug) so zu hinterlassen, wie man ihn selbst vorfinden möchte.

Das Wiener Linienservice - Rat & Tat von 6 Uhr Früh bis um Mitternacht
Um Rücksicht und Respekt geht es auch bei einer weiteren Initiative der Wiener Linien. Neben der Sauberkeitsoffensive werden ab 1. November auch 40 - und ab Jänner 2010 insgesamt 70 - speziell geschulte MitarbeiterInnen des „LinienService" den Fahrgästen aktiv mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Sie sind täglich 18 Stunden lang, von 6 Uhr Früh bis 24 Uhr, im gesamten Netz der Wiener Linien unterwegs und in ihrer gelben Sicherheitsweste mit dem Aufdruck „LinienService" klar für die Fahrgäste erkennbar.

Das Linienservice stellt dabei eine Ergänzung zu den 335 bereits jetzt im Einsatz stehenden Personen, die im Außendienst die Fahrgäste unterstützen, dar: Stationswarte (stationär und mobil, 300 Personen gesamt) sowie MitarbeiterInnen in den Infostellen der Wiener Linien (rund 35 Personen).

Die Präsenz des Linienservice und seine Tätigkeit unterstreichen das Bekenntnis der Wiener Linien zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Respekt in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Linienservice wird den Fahrgästen in allen Situationen hilfreich, kompetent, aktiv sowie vermittelnd zur Seite stehen.

Zu den Hauptaufgaben des Linienservice zählen:

  • Aktive Hilfestellung und Auskunftserteilung (z.B. älteren Fahrgästen beim Einsteigen helfen, beim Fahrkartenautomat unterstützen usw.)
  • Kontrolle der Einhaltung von Hausordnung und Beförderungsbestimmungen in den Stationen und Fahrzeugen der Wiener Linien
  • Dialog und - erst im Eskalationsfall - Verweis oder Strafen bei konkret festgestellten Verstößen (z.B. Verschmutzungen, Fahrgastbehinderungen, Lärmerregung usw.)
  • Deeskalationsmaßnahmen im Anlassfall
  • Punktuelle Fahrscheinkontrolle

Die MitarbeiterInnen des Linienservice sind als AnsprechpartnerInnen und Vertrauenspersonen für die Fahrgäste zu sehen und haben gleichzeitig als Eisenbahnaufsichtsorgane nach dem Eisenbahngesetz (EisbG) dafür zu sorgen, dass der sichere und ungestörte Betrieb aufrechterhalten wird.

Strafbare Handlungen oder Delikte fallen auch in Zukunft in das Aufgabengebiet der Wiener Polizei - hier sind die Kompetenzen klar getrennt. Die MitarbeiterInnen des Linienservice sind unbewaffnet und fordern die Polizei an, wenn strafbare Handlungen beobachtet werden. Diese Aufgabenteilung entspricht auch dem Wunsch und der Erwartungshaltung der Fahrgäste.

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