Schwarzfahrer-Quote auf neuem Tiefstand

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Nur 1,7 Prozent aller kontrollierten Fahrgäste hatten keinen gültigen Fahrschein

Der Anteil an Schwarzfahrern im Netz der Wiener Linien ist 2016 weiter zurückgegangen. 1,7 Prozent der kontrollierten Fahrgäste wurden im letzten Jahr beim Schwarzfahren erwischt. Im Jahr 2015 waren es noch 1,8 Prozent.

Rund 6,6 Millionen Fahrgäste wurden 2016 kontrolliert, davon konnten rund 113.000 keinen gültigen Fahrausweis vorweisen. Täglich sind durchschnittlich rund 100 Kontrolleure gleichzeitig im gesamten Netz unterwegs.

Die Schwarzfahrer-Quote ist bereits seit einigen Jahren rückläufig. „Bei den günstigen Ticketpreisen und gleichzeitig steigendem Angebot gehen immer weniger Fahrgäste das Risiko ein, beim Schwarzfahren erwischt zu werden", so Öffi-Stadträtin Ulli Sima.

2012 lag der Wert noch bei 2,7 Prozent, 2009 bei 3,3 Prozent und 2004 bei 4,6 Prozent. Schwarzfahren kostet seit 2012 103 Euro bei Sofortzahlung bzw. per Erlagschein binnen drei Tagen. „Für uns ist wichtig, dass das System fair ist.

Deshalb bekommen diejenigen, die wir ohne gültigen Fahrschein erwischen unser teuerstes Ticket ausgestellt. Das zahlt sich definitiv nicht aus", so Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl.