Häufige Fragen

Braucht mein Kind ein Ticket? Wo darf ich mit dem Fahrrad einsteigen? Und wie ist das mit Alkohol in den Öffis? Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen unserer Fahrgäste.

Ab welchem Alter braucht mein Kind ein Ticket?

Junge Fahrgäste, die noch nicht schulpflichtig sind, fahren generell kostenlos. Die Freifahrt gilt bei den Wiener Linien zusätzlich bis zum Ende jenes Schuljahres, in dem Kinder das 6. Lebensjahr vollenden. Eine Ausnahme stellen die Regelungen der ÖBB dar: Hier gilt der 6. Geburtstag als Stichtag. Außerhalb Wiens endet die Gratisbeförderung in Begleitung ab dem vollendeten 6. Lebensjahr

Und wie ist das in den Schulferien?

In den Wiener Schulferien, an Sonn- und Feiertagen sowie am 2. und 15. November sind Kinder und Jugendliche bis zum 15. Geburtstag gratis im Netz der Wiener Linien unterwegs. Die Freifahrt gilt allerdings nicht an sogenannten "schulautonomen Tagen", die von der jeweiligen Schule freigegeben werden.

Für ältere SchülerInnen (ausgenommen BerufsschülerInnen), die eine öffentliche Schule in Österreich bzw. eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht besuchen, gilt diese Freifahrt-Regelung noch bis zum vollendeten 24. Lebensjahr. Als Nachweis wird der SchülerInnen-Ausweis anerkannt.

Müssen Straßenbahn-FahrerInnen Kinderwägen in die Bim heben?

Die Fahrerinnen und Fahrer der Wiener Linien sind dazu angehalten, Ihnen beim Einsteigen mit dem Kinderwagen zu helfen. Bitte steigen Sie bei den älteren Straßenbahn-Garnituren mit dem Kinderwagen nur bei der vordersten Türe ein.

Müssen LenkerInnen den Bus absenken, wenn ich mit einem Kinderwagen einsteigen möchte?

Unsere LenkerInnen senken den Bus gerne ab. Bitte weisen Sie darauf hin, sollte der Einstiegswunsch einmal nicht bemerkt werden. Bei kurzen Stationsabständen und häufigem Absenken kann mitunter der während der Fahrt kontinuierlich aufgebaute Druck des Hydrauliksystems zu gering werden. In diesen seltenen Fällen ist das Absenken leider nicht möglich.

Darf ich mein Fahrrad in den Öffis mitnehmen?

Das Mitnehmen von Fahrrädern ist Montag bis Freitag auf allen U-Bahn-Linien von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr und ab 18:30 Uhr gratis möglich. Am Wochenende ist die Fahrradmitnahme in der U-Bahn ganztägig erlaubt. Die Mitnahme eines Fahrrades in Straßenbahn und Bus ist aus Sicherheitsgründen nie gestattet (Ausnahme: zusammengeklappte Klappräder). Diese Fahrzeuge sind dafür auch nicht zugelassen.

Wann ist die Fahrradmitnahme in der U-Bahn erlaubt?

  • Montag bis Freitag (werktags): 9 bis 15 Uhr und ab 18.30 Uhr
  • Samstag, Sonn- und Feiertag: ganztägig

Wo darf ich einsteigen und wo kann ich mein Fahrrad in der U-Bahn abstellen?

Bitte steigen Sie nur bei jenen U-Bahn-Türen ein, die mit Fahrrad-Piktogramm gekennzeichnet sind. Stellen Sie ihr Fahrrad quer zur Fahrtrichtung ab und lassen Sie es nicht unbeaufsichtigt, sondern halten es während der gesamten Fahrt fest. Die Bereiche für Kinderwagen sind als Abstellplatz verboten.

Wie viele Fahrräder darf ich mitnehmen?

Jeder Fahrgast darf maximal ein Rad mitnehmen und muss mit diesem die vorgesehenen Türen benutzen. Pro Einstiegsraum sind maximal zwei Fahrräder gestattet. Befinden sich im Einstiegsraum bereits ein Kinderwagen und ein Fahrrad, darf kein Fahrrad mehr abgestellt werden. Die gleichzeitige Mitnahme eines Fahrrads und eines Hundes ist verboten.

Ist die Mitnahme von E-Bikes auch gratis?

Ja, auch der Transport von E-Bikes ist kostenfrei möglich. Aus Sicherheitsgründen ist der Transport von Sonderkonstruktionen wie Tandems oder Fahrrädern mit Hilfsantrieben (ausgenommen E-Bikes) verboten.

Wie alt müssen Fahrgäste, die ein Fahrrad mitnehmen, sein?

Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr dürfen ihr Fahrrad nur in Begleitung einer erwachsenen Person mitnehmen. Achtung: Wenn Sie mit mehreren Kindern unter 12. Jahren unterwegs sind, stellen Sie bitte sicher, dass jedes Kind mit Fahrrad, von einer erwachsenen Person begleitet wird.

Was passiert im Störungsfall mit meinem Fahrrad?

Müssen Sie aufgrund einer Störung den Zug außerhalb einer Station verlassen, müssen Sie aus Sicherheitsgründen ihr Fahrrad im Zug zurücklassen. Unsere MitarbeiterInnen informieren Sie gerne, wie Sie ihr Fahrrad wiederbekommen.

Ist die Fahrrad-Mitnahme nur für Jahreskarten-KundInnen gratis?

Nein, die Fahrradmitnahme ist mit allen Tickets gratis möglich. Als Jahreskarten-BesitzerIn profitieren Sie aber von der erweiterten Gratismitnahme in den S-Bahnen und Regionalzügen der ÖBB in Wien (Zone 100.)

Weitere Informationen:

Die wichtigsten Verhaltensregeln und weiterführende Informationen haben wir auch Folder „Mit dem Fahrrad in der U-Bahn“ zusammengefasst, den Sie in allen Informationsstellen bekommen oder alternativ hier herunterladen können. Informationen zum Radfahren in Wien finden Sie unter: http://www.fahrradwien.at/

Wie hoch ist der Anteil an klimatisierten Fahrzeugen bei den Wiener Linien?

Derzeit sind knapp 60 Prozent aller U-Bahn-Züge, Straßenbahnen und Autobusse klimatisiert. Den größten Anteil an klimatisierten Fahrzeugen gibt es bei den Autobussen (über 90 Prozent). Da die Wiener Linien seit Jahren nur noch klimatisierte Fahrzeuge kaufen, steigt deren Anteil jedes Jahr. Allerdings haben Schienenfahrzeuge eine viel längere Lebensdauer als Busse, daher dauert die Umstellung hier deutlich länger. Derzeit sind knapp 50 Prozent der U-Bahnen klimatisiert, bei den Straßenbahnen ist es etwas über ein Drittel.

Fenster auf, Fenster zu? Was ist denn jetzt das Richtige?

In klimatisierten Fahrzeugen weisen Aufkleber an den Kippfenstern darauf hin, dass eine angenehme Temperatur nur erreicht werden kann, wenn die Fenster geschlossen bleiben. Befindet sich kein Aufkleber auf dem Fenster, verfügt das Fahrzeug über keine Klimaanlage. In einem solchen Fahrzeug sollten bei hohen Temperaturen alle Fenster geöffnet werden.

Warum werden die Klimaanlagen in den ULF-Straßenbahnen nicht eingeschaltet?

Der ULF ist die modernste Straßenbahn der Wiener Linien, allerdings ist die erste Generation der ULF-Bims nicht mit Klimaanlagen ausgerüstet. Die zweite Generation, die seit 2007 im Einsatz ist, ist hingegen klimatisiert. Jedes neu angeschaffte Fahrzeug wird mit Klimaanlage geliefert.

Woran erkenne ich, ob ein Fahrzeug klimatisiert ist?

Bei einem klimatisierten ULF sind (durchgehend!) alle Haltestangen und alle Halteschlaufen gelb. Eine klimatisierte U6-Garnitur erkennt man ebenfalls an durchgehend gelben Haltestangen und roten Plastiksitzen.

Wie funktioniert die Klimaanlage?

Die Klimaanlage ist ab 25 Grad Außentemperatur in Betrieb. Die Temperatur wird in den Bussen um maximal drei Grad im Vergleich zur Außentemperatur abgesenkt, bei U-Bahnen und Straßenbahnen sind es bis zu fünf Grad; zusätzlich wird die Luft auch entfeuchtet. Die Klimatisierung funktioniert vollkommen automatisch, unsere LenkerInnen haben keine Möglichkeit, die Temperatur in den Fahrzeugen individuell zu regeln.

Warum werden ältere Fahrzeuge nicht mit einer Klimaanlage nachgerüstet?

Das liegt vor allem am Gewicht. Ältere Fahrzeuge sind in der Konstruktion nicht für eine zusätzliche Klimaanlage am Dach ausgelegt – eine klimatisierte Bim wiegt um eine halbe Tonne mehr als eine Straßenbahn ohne Klimaanlage. Bei den neueren Fahrzeugen wurde das zusätzliche Gewicht beim Bau berücksichtigt. Eine Umrüstung von älteren Fahrzeugen ist aus Kostengründen nicht vorgesehen.

Warum ist es so schwierig, die "richtige" Temperatur zu erzeugen?

Wichtig zu wissen: Die Klimatisierung von öffentlichen Verkehrsmitteln unterscheidet sich stark von Gebäuden oder Autos. Die perfekte Temperatur für alle Fahrgäste zu finden, ist unmöglich. Die Fahrgäste produzieren Wärme, zusätzlich dringt durch das Öffnen der Türen in jeder Haltestelle heiße oder kalte Luft ins Wageninnere.

Außerdem sind Straßenbahnen, Busse und teilweise auch die U-Bahn an der Oberfläche unterwegs und somit den Witterungsverhältnissen voll ausgesetzt. Starker Sonnenschein und hohe Temperaturen in Kombination mit den genannten Faktoren schwächen die Leistung der Klimaanlage.

Auf unserem Blog gibt es mehr Information zum Thema.

Kann ich meinen Hund mitnehmen?

Natürlich können Sie Ihren Hund in den Öffis mitnehmen - BesitzerInnen einer Jahreskarte sogar gratis. Auch kleine Hunde, die in einem tiergerechten Behälter transportiert werden, fahren kostenlos. Assistenzhunde (Blindenführhunde, Servicehunde, Signalhunde) mit gültigem Eintrag im Behindertenpass sind ebenfalls kostenlos unterwegs.

Braucht er einen Maulkorb?

Für Hunde, die nicht in einem geeigneten Behälter transportiert werden, besteht Maulkorb- und Leinenpflicht. Unter anderem ist das Vorschrift, damit der Hund nicht aus Angst zuschnappen kann; was etwa im Fall einer Notbremsung möglich ist. Assistenzhunde mit gültigem Eintrag im Behindertenpass sind von der Maulkorb-Pflicht ausgenommen.

Alkohol in den Öffis ist doch erlaubt, oder?

Ganz klar, nein! Der Konsum von alkoholischen Getränken ist im Netz der Wiener Linien verboten. Regelmäßige Befragungen zeigen ganz deutlich, dass das Trinken von Alkohol in U-Bahn, Bus und Bim von besonders vielen Fahrgästen als störend empfunden wird.

Darf man laute Musik hören oder musizieren?

Nein. Lärmen, Musizieren, lautes Musikhören und der Betrieb von lärmerzeugenden Geräten ist in den Anlagen und Fahrzeugen der Wiener Linien nicht erlaubt.

Ist es richtig, dass KontrollorInnen weglaufende Personen nicht festhalten dürfen?

Nein. Dass nur Polizei-BeamtInnen flüchtende Personen festhalten dürfen, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Auch die MitarbeiterInnen der Wiener Linien dürfen Flüchtende festhalten. Das gilt vor allem dann, wenn die betreffende Person während ihrer Flucht andere Fahrgäste gefährdet.

Müssen Fahrschein-KontrollorInnen ihren Dienstausweis immer gut sichtbar an der Kleidung tragen?

Nein, es gibt durchaus Situationen, in denen das nicht der Fall ist. Zum Beispiel bei Großkontrollen an den wichtigsten Knotenpunkten. Dort sind auch MitarbeiterInnen in ziviler Kleidung und ohne Wiener-Linien-Warnweste im Einsatz. Natürlich können Sie sich bei jeder Kontrolle den Dienstausweis zeigen lassen. Auf diesem Ausweis finden sich die Dienstnummer sowie ein Bild des Kontrollors/der Kontrollorin.

Ist es richtig, dass SchwarzfahrerInnen sich nicht ausweisen müssen?

Das ist teilweise richtig. Wenn eine Person ohne Ticket angetroffen wird und die Mehrgebühr von derzeit Euro 103,- sofort bezahlt, braucht sie keinen Ausweis vorzuzeigen. Möchte der Fahrgast die Mehrgebühr mittels Zahlschein entrichten, muss den Kontrollorganen der Wiener Linien ein Ausweis gezeigt werden. Im Fall der Weigerung muss die Polizei hinzugezogen werden.

Muss ich mein Ticket bei einer Kontrolle aushändigen?

Ja. Laut Beförderungsbedingungen sind die Fahrausweise unseren MitarbeiterInnen bei einer Kontrolle "auf Verlangen vorzuweisen und erforderlichenfalls zur Prüfung zu übergeben".  Die Aufforderung zur Übergabe ist auch für elektronische Tickets vorgesehen, also zum Beispiel bei einem Handyticket.

Kann ich mein Handyticket erst im Fahrzeug lösen?

Nein. Ganz allgemein gilt: Die Fahrgäste der Wiener Linien benötigen ein gültiges Ticket, bevor sie die Fahrt mit den Öffis antreten. Ausnahme: Wer seinen Fahrschein (zum geringfügig höheren Preis) in Bus oder Bim kauft, muss das unmittelbar nach dem Einsteigen beim Fahrer oder am Fahrscheinautomaten erledigen. Handytickets müssen auf jeden Fall vor Beginn der Fahrt gelöst werden. Wann ein Handyticket gekauft wurde, ist nachvollziehbar.

 

Wie kann ich am Bahnsteig Hilfe holen?

Auf jedem Bahnsteig gibt es Sicherheitseinrichtungen, gut zu erkennen am grünen SOS-Würfel, der direkt darüber angebracht ist: Neben dem Zugnotstopp befindet sich die Notrufstelle. Beide sind in Rot gehalten, gut sichtbar und mit Anleitungen versehen.

Wenn Sie den Notruf betätigen, werden Sie sofort und ohne Warteschleife mit einem/einer Mitarbeiter/in der Leitstelle verbunden. Der Zugnotstopp stoppt ein- und ausfahrende U-Bahn-Züge. Die FahrerInnen erhalten ein Signal und dürfen nicht mehr in die Station einfahren bzw. werden sie angewiesen, besonders langsam "auf Sicht" einzufahren. Auch ein Alarm ertönt.

Und was genau soll ich tun, wenn am Bahnsteig jemand Hilfe braucht?

  1. Laufen Sie zum grünen SOS-Würfel – direkt darunter finden Sie die Sicherheitseinrichtungen.
  2. Drücken Sie die Notruftaste. Sie werden mit der Leitstelle verbunden.
  3. Beschreiben Sie die Situation. Die Leitstelle schaltet die Kameras ein, um die Lage zu beurteilen, und schickt Einsatzkräfte in die Station.

Bleiben Sie in der Nähe der Person, die Hilfe braucht - nicht allein zu sein, beruhigt.

Wie reagiere ich richtig, wenn jemand auf die U-Bahn-Gleise gestürzt ist?

  1. Laufen Sie zum grünen SOS-Würfel am Bahnsteig – direkt darunter sind Zugnotstopp und Notruftaste.
  2. Ziehen Sie den Zugnotstopp – so kann kein Zug mehr ein- oder ausfahren.
  3. Verständigen Sie über die Notruftaste die Leitstelle, sie schickt die Einsatzkräfte.

Gehen Sie nicht selbst auf das Gleis! Bleiben Sie in der Nähe der Person, die Hilfe braucht - nicht allein zu sein, beruhigt.

Und wenn im Fahrzeug etwas passiert?

Selbstverständlich gibt es auch in unseren Fahrzeugen die Möglichkeit, auf Notsituationen entsprechend zu reagieren. Gleich beim Einsteigen in die U-Bahn finden Sie neben der Tür die Notbremse und eine Sprecheinrichtung, über die Sie mit dem/der Fahrer/in des Zuges Kontakt aufnehmen und die Situation schildern können. Dabei ertönt übrigens kein lautes Signal oder dergleichen. Sie können also auch "unbemerkt" Hilfe holen.

Ziehen Sie die Notbremse, während sich der Zug zwischen zwei Stationen im Tunnel befindet, bleibt der Zug aus Sicherheitsgründen nicht sofort, sondern erst in der nächsten Station stehen.

Aber vielleicht ist es ja gar kein Notfall…

Im Zweifelsfall ist es ein Notfall! Bitte zögern Sie nicht, die Sicherheitseinrichtungen der Öffis zu nutzen. Warten Sie nicht darauf, dass andere eingreifen, wenn Sie sehen, dass jemand Hilfe benötigt oder sich in einer gefährlichen Situation befindet. Sollte sich die Situation beruhigen, bitten wir Sie uns zu informieren. 

Wieso sind die Abstände zwischen den Niederflurstraßenbahnen manchmal so lang?

Die Fahrzeug-Flotte der Wiener Linien wird laufend erneuert. Jedes Jahr werden alte Straßenbahnen durch neue ULFs (ULF = Ultra Low Floor) ersetzt. Zwischenzeitlich wird darauf geachtet, dass Niederflurstraßenbahnen möglichst gleichmäßig verteilt im Netz unterwegs sind.

Allerdings kann es auch bei optimaler Planung des ULF-Einsatzes durch Unfälle im Straßenverkehr, Falschparker, defekte Züge und vieles andere mehr zu einer neuen Reihung der Züge kommen. In diesen Fällen kann sich dann auch der Abstand zwischen den ULFs vergrößern.

Warum fährt meine Linie nicht öfter? Wie wird ein Intervall eigentlich festgelegt?

Durch regelmäßige Verkehrsbeobachtungen und Fahrgastzählungen erheben die Wiener Linien laufend den Bedarf an Öffis im Betriebsgebiet. Auf Basis dieser Zahlen und Daten werden die Intervalle der Linien und die zum Einsatz kommenden Fahrzeuge festgelegt. Ziel ist es, bei verantwortungsvollem Umgang mit den finanziellen Mitteln das bestmögliche Angebot für die Fahrgäste sicherzustellen.

Warum kommt es immer wieder vor, dass mir ein Bus vor der Nase wegfährt. Kann der Fahrer/die Fahrerin nicht auf mich warten?

Damit die öffentlichen Verkehrsmittel pünktlich unterwegs sein können und die geplanten Anschlüsse an andere Linien gewährleistet sind, muss der Haltestellenaufenthalt in zeitlicher Hinsicht sehr genau eingehalten werden. Nach Möglichkeit werden unsere FahrerInnen natürlich auf einzelne Fahrgäste warten, häufig geht das aber einfach nicht.

Wieso bleibt der Minuten-Countdown an der Haltestelle manchmal über mehrere Minuten gleich?

Jedes Fahrzeug übermittelt dem Leitrechner der Wiener Linien in regelmäßigen Abständen seine Position. Der Leitrechner wertet die empfangenen Positionsdaten aus und ermittelt den Abstand zur Haltestelle. Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Geschwindigkeit für die jeweilige Tageszeit und die betreffende Strecke wird dann der Abstand in einen Zeitwert umgerechnet. Dieser Wert, der Countdown bis zur Abfahrt, wird u.a. für Fahrgastinfo-Säulen, den Abfahrtsmonitor oder die Öffi-App qando herangezogen.

Die Entfernung eines Fahrzeuges zur Haltestelle wird also in Minuten ausgegeben. Ändert sich die Position eines Fahrzeuges aus irgendeinem Grund nicht – etwa weil das Verkehrsaufkommen besonders stark ist oder andere Umstände die Weiterfahrt verzögern –, ändert sich auch die Entfernung zur Haltestelle nicht; der angezeigte Countdown bleibt somit gleich. Hält dieser Zustand längere Zeit an, wird für die betroffene Linie eine Störungsmeldung bereitgestellt.

Was muss ich tun, damit ich die neue Jahreskarte bekomme?

  • Für die neue Jahreskarte brauchen wir ein digitales Foto von Ihnen. Laden Sie bitte unter www.wienerlinien.at/jahreskarte ein Foto hoch.
  • Mit der nächsten Verlängerung bekommen Sie die neue Jahreskarte rechtzeitig und bequem mit der Post zugesendet.

Ich kenne mich mit dem Internet nicht aus, ich kann kein Foto hochladen. Was tue ich?

  • Idealerweise kann Ihnen jemand beim Hochladen behilflich sein, z.B. Verwandte oder Freunde. Falls das nicht möglich ist, können Sie mit Ihrem Bild in eine der Informations- und Ticketstellen der Wiener Linien bzw. in unser Kundenzentrum in Erdberg kommen. Die MitarbeiterInnen helfen Ihnen gern.

Ich bin Barzahler/Vorauszahler und muss ohnehin zu den Wiener Linien gehen. Muss ich trotzdem ein Foto hochladen?

  • Ja bitte! Nutzen Sie die Möglichkeit, online stressfrei und ohne Wartezeit von zuhause aus ein Foto hochzuladen.
  • Sie können den fälligen Betrag dann auch gleich online mittels Online-Banking oder Kreditkarte begleichen. Sie bekommen die neue Jahreskarte rechtzeitig und bequem mit der Post zugesandt.

Kann ich vor Ort bei den Wiener Linien ein Foto machen lassen?

  • Das ist leider aus technischen und organisatorischen Gründen nicht möglich. Wir bitten Sie, ein Foto online hochzuladen.

Bis wann muss ich das Foto hochladen?

  • Spätestens 30 Tage vor Gültigkeitsbeginn der Karte (also z.B. spätestens am 02.12.2014 für Gültigkeitsbeginn 01.01.2015).

Ich habe schon einmal ein Foto hochgeladen, muss ich das nun erneut tun?

  • Wenn Sie das Foto am oder nach dem 18. März 2014 hochgeladen haben, ist Ihr Foto gespeichert und Sie brauchen nichts weiter zu tun.
  • Wenn Sie das Foto vor dem 18. März 2014 hochgeladen haben, überprüfen Sie bitte, ob das Foto in Ihren persönlichen Daten im Online-Jahreskartenservice (www.wienerlinien.at/jahreskarte) vorhanden ist. Aufgrund einer systemtechnischen Umstellung wurde Ihr Bild unter Umständen nicht übernommen. In diesem Fall laden Sie bitte erneut ein Bild hoch.
  • Wenn Sie in der Zwischenzeit Ihre Jahreskarte gekündigt haben und nun erneut eine bestellen wollen, müssen Sie jedenfalls ein Foto hochladen. Aus datenschutzrechtlichen Gründen löschen wir Fotos von KundInnen umgehend nach der Kündigung der Karte.

Die Jahreskarte wird von meinem Arbeitgeber bezahlt. Wie erhalten die Wiener Linien mein Foto?

  • Derzeit ist es noch nicht möglich, in diesem Fall ein Foto hochzuladen. Die Funktionalität wird jedoch in nächster Zeit nachgereicht.

Das Foto auf der Jahreskarte ist viel zu klein/nicht erkennbar, wie kann ich es ändern?

Das Foto auf der Jahreskarte gefällt mir nicht, wie kann ich es ändern?

  • Laden Sie unter www.wienerlinien.at/jahreskarte ein neues Foto hoch. Sie erhalten dann bei der nächsten Verlängerung Ihrer Jahreskarte die neue Plastikkarte.

Kernzone Wien (ehemals Zone 100)

Die Kernzone Wien umfasst alle Linien innerhalb Wiens (Bahn, Badner Bahn, Bus, Straßenbahn, U-Bahn, die meisten regionalen Autobuslinien).

Ausgenommen sind Flughafenbusse, die Westbahn und der City Airport Train (CAT).

Wenn Sie einen Wiener Linien Fahrschein haben, dann können Sie damit bis zu folgenden Bahnstationen fahren:

  • Weststrecke nach St. Pölten: Station Purkersdorf Sanatorium
  • Südstrecke nach Wiener Neustadt: Station Liesing
  • Strecke Ebenfurth: Station Wien-Blumental
  • Richtung Osten nach Gramatneusiedl: Station Kledering
  • Richtung Osten nach (Flughafen Wien) Hainburg-Wolfsthal: Station Schwechat Stadt
  • Richtung Osten nach Marchegg: Station Hausfeldstraße
  • Richtung Korneuburg NW: Station Strebersdorf
  • Nordstrecke Richtung Gänserndorf & Tschechien: Station Süßenbrunn
  • Nordstrecke Richtung Laa an der Thaya: Station Gerasdorf
  • Franz Josef Bahn Richtung Klosterneuburg: Station Nußdorf
  • Badner Bahn: Station Vösendorf-Siebenhirten