Sicher unterwegs

Das Thema Sicherheit wird bei den Wiener Linien großgeschrieben. Zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen machen Bim, Bus und U-Bahn zum sichersten Verkehrsmittel in Wien.
Das Unfallrisiko ist rund dreißig Mal geringer als im Individualverkehr. Die Wahrscheinlichkeit, bei einer Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien zu verunglücken beträgt 1:1.000.000.000; damit sind die Wiener Linien auch sicherer als das vorgeblich sicherste aller Verkehrsmittel, das Flugzeug.
Verbesserte Technik und Information
In den letzten Monaten haben die Wiener Linien ein 12-Punkte-Programm für noch mehr Sicherheit entwickelt. Die wichtigsten Neuerungen sind unter anderem die Beschleunigung der Umrüstung aller U-Bahn-Türen mit hochsensiblen, elektronischen Türsystemen inklusive Warnlampe und Warnton und die Verkürzung der Prüfungsintervalle der Fahrzeuge. Dazu kommen eine stetige Verbesserung der Ausbildung des Personals sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Brandschutzbestimmungen.
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Die Fahrgäste werden durch die Abfertigungsdurchsage "Steigen Sie nicht mehr ein!" direkt auf das Abfahren des Zuges hingewiesen und so dabei unterstützt, sich sicher zu verhalten. Piktogramme mit zusätzlichen Sicherheitshinweisen, die in den Fahrzeugen angebracht sind, sollen helfen, die Achtsamkeit beim Ein- und Aussteigen zu erhöhen, und weisen beispielsweise auf den Bahnsteigspalt hin. Außerdem haben die Wiener Linien neue Sicherheitsdurchsagen sowie Sicherheitsspots auf den Infoscreens geschalten, die die Fahrgäste auf den richtigen Umgang mit Rolltreppen hinweisen.
Jeder Fahrgast kann seinen Beitrag leisten
Darüber hinaus kann aber jeder einzelne Fahrgast einen Beitrag für mehr Sicherheit leisten. Die Wiener Linien nehmen ihre Verantwortung wahr und unterstützen das Sicherheitsbewusstsein ihrer Fahrgäste mit Kinder-Sicherheitstrainings, Informationsveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit. Denn den Wiener Linien ist es wichtig, dass ihre Fahrgäste wissen, wie sie sicher mit den Öffis unterwegs sind.
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Seit 2008 machen die Wiener Linien mit dem Projekt „Sicherheit am Schulweg" auf die Gefahren und Folgen von Straßenbahnsurfen, mutwilliger Beschädigung und gefährlichem Verhalten aufmerksam. Weit über 2.000 SchülerInnen konnten seither erreicht werden. Das Projekt richtet sich direkt an Schulen, in deren Nahbereich es zu entsprechenden Vorfällen kommt.
Mit Kurzfilmen und Teamteaching-Vorträgen werden SchülerInnen ab 10 Jahren von Wiener Linien-MitarbeiterInnen und PolizistInnen auf die Gefahren durch leichtsinniges Verhalten aufmerksam gemacht und auch die strafrechtlichen Folgen eines solchen Verhaltens dargestellt. Die Erfahrung zeigt, dass die Bewusstseinsbildung durch diese Besuche sehr effektiv ist. Die Vorfälle in der Umgebung der besuchten Schulen gehen in der Regel auf null zurück. 2011 wurde das Projekt mit dem "Aquila" - dem Verkehrssicherheitspreis des Kuratoriums für Verkehrssicherheit - ausgezeichnet.
Jederzeit zur Stelle
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Die über 4.000 FahrerInnen der Wiener Linien genießen eine professionelle Ausbildung, die neben der Grundausbildung auch ein Fahrsicherheitstraining beim ÖAMTC, einen Erste-Hilfe-Kurs und ein Deeskalationstraining beinhaltet. Natürlich gilt im gesamten Fahrdienst der Wiener Linien ein absolutes Alkoholverbot. Durch spezielle Schulungen werden PolizistInnen für Einsätze im U-Bahn-Bereich vorbereitet. Die Trainings der PolizeischülerInnen sind Teil der umfangreichen Zusammenarbeit zwischen Wiener Linien und Polizei im Dienst der Sicherheit.
Auf Initiative der Stadt Wien wurde zur Verbesserung des Services für die Fahrgäste das Linienservice eingerichtet. Die MitarbeiterInnen des Linienservice informieren über Tarife, Netz- und Fahrpläne und unterstützen beim Ein- und Aussteigen. Zusätzlich führen sie Fahrscheinkontrollen durch und achten auf die Einhaltung der Hausordnung wie beispielsweise das Rauchverbot und die ordnungsgemäße Beförderungen von Hunden oder Fahrrädern.
Effiziente Koordination
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Damit bei den hunderten Fahrzeugen der Wiener Linien alles möglichst reibungslos läuft und unsere Fahrgäste sicher und schnell unterwegs sein können, überwacht und koordiniert die Zentrale Leitstelle in Erdberg den gesamten öffentlichen Verkehr Wiens. Die Leitstelle steht auch in direktem Kontakt mit Rettung und Polizei, damit diese schnellstmöglich vor Ort sein können, wenn doch einmal etwas passiert.
In der U-Bahn sorgt die Videoaufzeichnung schon seit Jahren für zusätzliche Sicherheit der Fahrgäste und MitarbeiterInnen der Wiener Linien und wirkt präventiv gegen Vandalismus und Sachbeschädigung. Die hochauflösenden Bilder der Videoaufzeichnung tragen in vielen Fällen zur Identifizierung von Straftätern bei. Seit 2011 führen die Wiener Linien auch in Straßenbahnen und Autobussen Videoaufzeichnung durch.







