FAQ

Häufige Fragen an die Wiener Linien

Die Einteilung der Kurzstrecken ist bei Bussen und Straßenbahnen auf den Linienplänen in den Fahrzeugen und an den Haltestellen verzeichnet. Bei U-Bahn und Schnellbahn gelten zwei Stationsabstände - auch mit Umsteigen - als eine Kurzstrecke.

Die Mitnahme von Fahrrädern ist nur in der U-Bahn zu folgenden Zeiten möglich:

  • Mo. bis Fr. von 9 bis 15 Uhr und ab 18.30 Uhr
  • Sa., So., Fei. ganztägig

Ab 1. Mai 2012 können Sie ihr Fahrrad kostenlos transportieren.

In Straßenbahnen und Autobussen dürfen - aus Platzgründen - nur zusammengeklappte Fahrräder befördert werden.

Um einen sicheren Transport für alle Fahrgäste zu gewährleisten, darf der Kinderwagen nicht breiter als 60 cm sein.

Unsere LenkerInnen senken gerne den Bus ab, bitte einfach darauf hinweisen, sollte der Einstiegswunsch mit einem Rollstuhl oder Kinderwagen einmal nicht bemerkt werden. Bei kurzen Stationsabständen und häufigem Absenken kann mitunter der während der Fahrt kontinuierlich aufgebaute Druck des Hydrauliksystems zu gering werden. In diesen seltenen Fällen ist das Absenken leider nicht möglich.

Unsere FahrerInnen sind dazu angehalten beim Einsteigen mit dem Kinderwagen zu helfen. Bitte steigen Sie bei den älteren Straßenbahn-Garnituren mit dem Kinderwagen nur bei der ersten Türe ein.

Die Wiener Linien bieten nicht nur zahlreiche stark vergünstigte Fahrscheine für Kinder und Jugendliche, zusätzlich gibt es umfangreiche Freifahrt-Regelungen an Feiertagen und in den Ferien.

BesitzerInnen einer Jahreskarte können ihren Hund gratis mitnehmen. Ebenso fahren kleine Hunde, die in einem tiergerechten Transportbehälter befördert werden, kostenlos. Assistenzhunde (Blindenführhunde, Servicehunde, Signalhunde) mit einem gültigen Eintrag im Behindertenpass sind kostenlos mit den Öffis unterwegs. Für alle anderen Hunde ist ein Halbpreisfahrschein zu lösen.

Assistenzhunde (Blindenführhunde, Servicehunde, Signalhunde) mit einem gültigen Eintrag im Behindertenpass sind darüber hinaus von der Beißkorbpflicht befreit. Für alle anderen Hunde, die nicht in einem Transportbehälter befördert werden, besteht Beißkorb- und Leinenpflicht, damit der Hund (z.B. im Fall einer Notbremsung) nicht aus Angst zuschnappen kann.

Grundsätzlich ist zur Nutzung der Öffis ein gültiger Fahrausweis notwendig. Sollten unsere FahrerInnen nicht ausreichend Wechselgeld haben, ersuchen wir Sie auf Fahrscheinautomaten oder unsere Vorverkaufsstellen auszuweichen. Auch mit ihrem Handy können Sie ganz einfach ein Ticket kaufen.

Damit die öffentlichen Verkehrsmittel pünktlich unterwegs sind und die geplanten Anschlüsse gewährleistet werden können, muss der Haltestellenaufenthalt genau eingehalten werden. Deshalb können unsere FahrerInnen oft nicht auf einzelne Fahrgäste warten.

Durch regelmäßige Verkehrsbeobachtungen und Fahrgastzählungen erheben die Wiener Linien laufend den Bedarf im gesamten Betriebsgebiet. Basierend auf diesen Daten werden die Intervalle und die eingesetzten Fahrzeuge festgelegt. Ziel dabei ist einerseits ein bestmögliches Angebot für unsere Fahrgäste, aber auch der verantwortungsvolle Einsatz der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel.

Hinter den Anzeigetafeln steckt ein hochkomplexes System. Die Fahrzeuge übermitteln ihren Standort über Datenfunk. Durch starkes Verkehrsaufkommen, Falschparker, Erkrankung eines Fahrgasts oder andere Einflüsse kann die geplante Fahrzeit von z.B. 1 Minute nicht eingehalten werden. Die Anzeigetafel zeigt zwar die berechnete Entfernung des Fahrzeuges an, durch mögliche Behinderungen kann jedoch das Fahrzeug verzögert eintreffen.

Von den rund 4000 Haltestellen sind über die Hälfte bereits überdacht und mit Sitzmöglichkeiten ausgestattet. Bei ca. 800 weiteren Haltestellen stehen Sitzbänke zur Verfügung. Dieser Ausbau wird im Rahmen der wirtschaftlichen und baulichen Möglichkeiten stetig fortgesetzt.

Die Fahrzeug-Flotte der Wiener Linien wird laufend erneuert, jedes Jahr werden 20 alte Bims durch neue ULFs ersetzt. Trotz einer optimalen Planung des ULF-Einsatzes kann es durch Unfälle im Straßenverkehr, erkrankte Fahrgäste oder defekte Züge zueiner neuen Reihung der nicht betroffenen Züge kommen und der Abstand zwischen den ULFs vergrößert sich.

In den Nächten vor Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sind alle U-Bahn-Linien durchgängig und im 15-Minuten-Intervall unterwegs.

In den Wiener Linien Beförderungsbedingungen festgelegt, dass in den Verkehrsmitteln alle Tätigkeiten zu unterlassen sind, die andere Personen belästigen oder in ihrer Sicherheit gefährden könnten. Diese allgemein gehaltene Regel bezieht sich auch auf die Konsumation von Lebensmitteln und Getränken, sofern es dadurch zur Belästigung anderer Fahrgäste kommt. Die Verhängung eines allgemeinen, ausdrücklichen Ess- und Trinkverbotes ist daher nicht notwendig.

Damit sich unsere Fahrgäste sicher und ungestört fühlen, ist das Musizieren und Betteln in der U-Bahn verboten. Die Wiener Linien wenden sich aber bei Bedarf an verschiedene Hilfsorganisationen, die bedürftigen Menschen professionell helfen können.

Bei 2,3 Mio. Fahrgästen pro Tag sammelt sich viel Abfall zusammen, in einem Jahr 54 Millionen Liter. Untertags werden die Fahrzeuge laufend gereinigt und der Müll in den Stationen entfernt. Nachts sind bis zu 250 MitarbeiterInnen im Einsatz, um die Fahrzeuge, Stationen und Aufzüge gründlich zu reinigen. Jeder Fahrgast kann einen Beitrag zur Sauberkeit bei den Wiener Linien leisten, indem Abfälle in den dafür vorgesehenen Mistkübeln entsorgt werden.

Bei allen neuen Fahrzeugen erfolgt die Temperaturregelung automatisch. Gegenüber der Außentemperatur sind aus Komfort- und Energiespargründen maximal 5 Grad Unterschied möglich. Wesentlichen Einfluss können auch länger geöffnete Türen nehmen, durch die die heiße bzw. kalte Luft ins Innere einströmt und erst erneut temperiert werden muss.

Seit der Tarifreform 2012 kostet Schwarzfahren 100 Euro. Die Gebühr kann sofort in bar oder binnen drei Tagen mit Erlagschein bezahlt werden. Wird nicht innerhalb von drei Tagen bezahlt, erhöht sich der Betrag auf 138,20 Euro.

Die Mehrgebühr wird zurückgezogen, wenn Sie innerhalb einer Woche nach der Kontrolle im Wiener-Linien-Kundenzentrum Erdberg Ihre gültige Karte und einen Ausweis vorweisen.

An bestimmten Kreuzungen können Busse und Straßenbahnen die Ampeln beeinflussen, ebenso ermöglichen Bevorrangungen ein schnelleres Vorankommen. Wo es die baulichen und finanziellen Mittel erlauben, werden eigene Gleiskörper für Straßenbahnen und Busspuren für die vollkommene Unabhängigkeit vom Individualverkehr errichtet.

Nein, allerdings fahren die Dr. Richard Busse im Auftrag der Wiener Linien und alle drei sind ebenso wie die Wiener Linien Mitglied des Verkehrsverbundes Ost-Region (VOR).

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